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CRX ED9 Widerstands-Kaskade - Monday, 27. February 2012 EDIT:
Ich habe jetzt das kleine Stück an der Bruchstelle entfernt (war noch 1,5 Windungen übrig) und die "Spirale" am Ende wieder angelötet.
Funktioniert wunderbar, alle Stufen  Auch wenn der erste Widerstand jetzt "gekürzt" ist, bemerke ich keinen Unterschied zu vorher.
Ist wirklich kein Hexenwerk. | Gebläsewiderstand repaieren??? - Monday, 16. May 2011 Hallo,
daa mein Gebläse auf den Stufen 1 und 2 nicht mehr geht, gehe ich von einem defekten Gebläsewiderstand aus.Auf mehreren Bildern habe ich gesehen, dass der Widerstand aus verschieden dicken Drähten besteht, der als Spirale gewickelt wurde. Nen neuer Gebläsewiderstand kostet laut Recherche ca 35-40€ Nun mein Gedanke:
Kann man den Widerstand der Drähte von Stufe 1 und 2 mit nem Multimeter nicht nachmessen? Wenn man dann einen Widerstandwert hat kann man ja eiegntlich einen ganz normalen Eektronikwiderstand einlöten oder nicht? Ich kenne mich mit Elektronik nicht sehr gut aus deshalb meine Frage an Experten 
Son normaler Widerstand kostet doch nicht die Welt oder? Jedenfalls keine 40€
Wäre schön, wenn Ihr mal eure Meinung sagt oder habt Ihr sowas schon gemacht?
Gruß Marc | Suche Idee für Nabendeckel - Thursday, 5. May 2011 Mach ne Spirale drauf, so nen Hypnoseteil.  | Jetzt Grip gucken! - Monday, 2. May 2011 was aber lustig is. die szene in tokio drift mit der spirale ist ECHT!!!! und kein fake, wie der sagte. ich hab davon das making of auffer DVD!!! | motor wärend fahrt auf einen schlag aus -kein zündfunke mehr - Saturday, 22. January 2011 Denk mal Zündverteiler... Nen gebrauchten von nem Kumpel versuchen oder so, dann weißt du ob es daran liegt. Der geht oft mal noch so viel km hops... Vll. reicht es sogar ihn nur zu reinigen und die spirale die da drin ist mal zu säubern. | Baltic Racing Kalender 2010 - Tuesday, 17. November 2009 Hallo Leute,
ich möchte euch hier mal den neuen Baltic Racing Kalender anbieten.
Der Kalender dreht sich natürlich um den aktuellen Rennwagen vom Baltic Racing Team, welcher von den hübschen Studentinnen der FH Stralsund präsentiert wird.
Der Kalender im Format 38cm x 32cm besteht aus 14 Seiten (Deckblatt, Infoblatt, 12 Monate), wird von einem stabilen Papprücken gestützt und von einer silbernen Spirale gebunden.
Der Preis beträgt 14,90€ all inkl. (8,00€ Kalender plus 6,90€ Versand). Die Zahlung ist nur per Vorkasse möglich! Ihr könnt entweder per PN bei mir bestellen oder Ihr nutzt folgenden Link: http://racing.sx.fh-stralsund.de/index.php?option=com_facileforms&Itemid=137&lang=de
Hier noch 3 Bilder damit ihr eine kleine Vorstellung bekommt:



Achja, der Kalender ist streng auf 1500 Stück limitiert!
MfG Kuschi | del sol Bj.93 Frage zum Sitz - Thursday, 10. September 2009 Also....
ich habe nochmal nachgeschaut und festgestellt das ich eine ca. 3cm lange Spirale (leicht fettig oder schmierig) verloren habe und KEINE Schraube.
Stört mich aber trotzdem. Wo kann die fehlen? Lag wie gesagt unterm Sitz.
Ist der Sitzausbau/einbau zeitaufwendig? | Abwrackprämie zerstört in Afrika gigantische Werte - Friday, 14. August 2009 Uiuiui da wars aber schon echt spät ! zu dem zeitpunkt war mein bregen schon im leerlauf - das mit der "fundierten Meinung" nehm ich mal als kompliment, da meine meinung weniger "fundiert" als "man sollte schon mla den eigenen Kopf benutzen und sich wenn möglich seine welt ansatzweise erklären können" ist.
An dieser Stelle sei mir gestattet mich mal etwas von eigentlichen Thema zu entfernen beziehungsweise etwas weiter auszuholen:
Das der beinahe Kollaps der Weltwirtschaft natürlich von "Global player" bis zum winzig Supermarkt ums eck betrifft ist klar, jedoch ist vieles davon leider Hausgemacht und war für mich - der von dem ganzen Kram in Wahrheit eher weniger Ahnung hat - vollkommen klar ersichtlich bzw es wundert mich das es noch nicht viel früher zum (WIRKLICHEN) Crash gekommen ist.
Als Ekpfeiler meiner Argumentation weshalb ich finde daß das "volkommen unerwartete eintreffen der Krise" für mich fast schon eine frechheit der Leute ist die damit ihre Brötchen verdienen (Wirtschafter wie Politiker) ist wäre zu nennen:
[Vernetzung der Märkte] Fluch und Segen zugleich. klar ist es von unschätzbarem Vorteil international wenn nicht sogar global investitionen und geschäfte zu machen, jedoch dann bitte mit "VERANTWORTUNG" (die vielen die damit geld verdienen vollends abhanden gekommen zu sein scheint)!! wie kann es sein das Kredite in Ameríka als geldanalge gehandelt werden?!?! konnte mir noch niemand erklären... oder allgemein der Aktienhandel! sowas müsste ERNSTHAFT reglementiert sein! wenn ich das mit meinem "fünf prozent - halbwissen" richtig durchblicke KÖNNTE jemand wenn er die richtige (Murdoch-große) Menge Geld oder Werte in den markt gibt und an ungünstiger (oder für ihn günstiger stelle) wieder entzieht das ganze so in schieflage bringen daß das ganze wie ein Kartenhaus im Wind zusammenstürzt und auch mit den größten anstrengungen nicht mehr zu retten wäre.
[ständiges Wachstum] irgendwo habe ich mal aufgeschnappt das die Wirtschaft ohne wachstum zusammenbricht - kein misverständlicher "insider-slang", klare aussage , leicht verständlich , alles klar! Was ich (ganz subjektiv) daran jedoch NICHT verstehen kann wie will man das auf lange sicht (also WIRKLICH lange sicht) aufrecht erhalten?! Je länger ich da drüber nachdenke desto absurder wird das ganze für mich. STÄNDIGES wachstum bedeutet doch (extrem simplifiziert ausgedrück) das Firma X von Produkt Y im jahr 2 mehr einheiten verkaufen muss als im jahr 1, in jahr 3 wiederum mehr als in jahr 2 usw,usw,[...] . wie soll das gehen? also klar 10,50,100 jahre klar - das wird wohl gehen aber dann? irgendwann sind doch die Märkte schlicht "übersättigt"!(?) ein ganz weltliches beispiel: Textilwaschmittel - wie viele sorten von wie vielen herstellern gibt es da? und jeder Hersteller (wobei es sind X produkte von einem einzigen Hersteller - wer weis ob es mehr als drei große gibt) muss pro jahr mehr und mehr davon verkaufen.... DAS sind so sachen die mich echt nachdenklich am Kopf kratzen lassen.
[Gier und verschiebung der "Kaufkraft"] Da der Kapitalismus nicht ohne "verlierer" funktioniert - weil leider ist es so - wird durch die immer "vernetzteren" Märkte , die Geswchwindigkeit mit der sich die Märkte entwickeln etc. das Gefälle zwischen denen die Geld haben und die die kein Geld haben (etwas überspitzt aisgedrückt) größer und größer. was wiederum dazu führt das um die Produkte überhaupt verkaufen zu können diese günstig angeboten werden müssen. Was in seiner konsequenz wiederrum bedeutet das diese güstiger hergestellt werden müssen - da der Kapitalist (als synonym für die firmeneigner, aktionäre und alle anderen die MIT der FA Geld verdienen) jedoch wiederum nicht weniger verdienen kann weil dann kein wachstum mehr entsteht, muss er an anderer Stelle "die herstellungskosten drücken" - z.B. durch maschinisierung/roboterisierung. Potenziert man diese "Spirale" jetzt jedoch mal weiter und weiter , bleibt am ende (womöglich wieder überspitzt - jedoch nicht bar jeder möglichkeit) das keiner mehr übrig bleibt der nicht MIT sondern VON der FA geld verdient... wer zum henker KANN dann noch die Produkte kaufen?!
Versteht mich nicht falsch: ich bin weis gott kein kommunist o.Ä. und Lösungsansätze sind mir auch nicht eingefallen bei denen niemand "Dikatatur" schreit, jedoch wollt ich mal so ein paar Gedanken in den Raum werfen die mir beim "symptom" Abwrakprämie kommen wenn ich VERSUCHE mich mit den Hintergründen auseinanderzusetzen.....
Nunja, das mit "die größten Kritiker mit fadenscheinigen Argumenten [...] und Aufmacher einschlägiger Zeitungen wiedergeben"... Erstens ist es das selbe Phänomen wie mit der "bratstube unter den zwei goldenen bögen" dort isst auch niemand und trotzdem ist die "F3-Company" in der Rangliste der weltgrössten konzerne bestimmt nicht gerade der mit der roten Laterne - genau wie niemand die "Zeitung" mit den "Anti-Sehtest-Überschrfiten"liest..... manchmal habe ich aber das Gefühl das die Systematische verblödung der Gesellschaft irgend einem perfiden Plan folgt der noch dem schlimmsten Comic bösewicht vor neid erblassen lassen würde
einen gesegneten Fernsehfreien Abend - der Chrischi | Entfernen übler Gerüche - Krebsgeruch im Sitzpolster - Monday, 16. February 2009 Jetzt hab ich einiges über das Abschlagen von Ledersitzpolstern gelernt - und das kam so:
Am vorletzten Sonntag lief der Saft von eingelegten kleinen Krebsen im Kofferraum aus, eigentlich kippte ein Korb um, in dem das Glas stand. Aus lauter Dankbarkeit, daß das Glas nicht korrekt verschlossen war, schoß das Salzwasser in Richtung Rücksitz.
Wer schon mal den Duft eines verendeten Schalentiers roch, weiß wie mein Auto von innen roch - unbeschreiblich übel mit ständigem Erinnerungswert wenn jemand Schalentiere am Tisch verzehrt.
Eine oberflächliche Reinigungsaktion des Teppichs - nach Ausbau des Sitzes war nicht genug! Das Reinigen des Teppichs über dem Campingtisches mit Allesreiniger war noch die leichteste Übung!
Gute Dienste tat ein Manual (PDFs) leider in engl. Sprache. - Sitzhälfte ausgebaut und die Rückenlehne entfernt - Sitzbezug fachgerecht entfernt (die Klemmschiene am Dehnungsstoff hebelte ich sachte und ohne Beschädigung mit einem Schraubendreher aus, Nachschieben des Leders war hilfreich) - Sitzunterteil bis auf das Gestell entfernt (Sitzschienen mußten verschoben werden, damit die untere Abdeckung entfernt werden kann) - es gibt 6 Ringe mit denen vernähte Plastikhalterungen das Leder von unten auf dem Schaumstoff fixieren; die Ringe müssen mit dem Schraubendreher gespreizt werden und anschließend mit der Spitzzange aufgebogen werden, bis sie verdreht werden können
--> Dauer der Zerlegung: Autodidakt. Laien wie ich benötigen etwa 4 Stunden
Werkzeug zum Abdecken des Bezuges: - flacher Schraubendreher - Spitzzange - Flachzange zum Aufbiegen der Halteringe
- Sitzbezug (Leder) mit Allesreininger oberflächlich abgewischt und den Abschlußstoffstreifen ordentlich mit Reiniger getränkt und abgeduscht (Geruch von verwesten Krebs) - das feinporige Schaumstoffpolster ebenso mit Allesreiniger durchtränkt und ordentlich abgeduscht (Geruch von verwesten Krebs) - nach dem Trocken im überheizten Bad - nicht in der Nähe der Heizung! und Nachtrocknen bei Zimmertemperatur befindet sich Flugrost auf den im Schaumstoff eingegossenen Haltedrähten --> mit Ballistol einreiben
- Zusammenbau des kompletten Sitzunterteils in 3 Std. - ganz tückisch sind die 6 Ringe mit denen das Sitzleder von unten auf dem Schaumstoff fixiert ist - neue Ringe sind nicht erforderlich, wenn die benutzten wieder zu einer Spirale zusammengebogen werden - größte Vorsicht beim Verbinden und Einhängen der Sprialringe (beide Enden sind scharf wie die Krallen eines Raubtieres und können tief in Finger eindringen - ist mir passiert) - Die Ringe müssen im Sitz rund gebogen und seitl. zusammengedrückt werden, damit nichts spitziges durch den Sitzbezug dringen kann
Werkzeug zum Aufschlagen des Bezuges: - flacher Schraubendreher - Spitzzange - Kombizange mit runder Aussparung
- Polster auf dem Träger fixieren und vorne im unteren Rahmen einhaken und Sicherheitsgurte anschrauben - Einhaken und Befestigen der unteren Plastikabdeckung erfordert etwas Gefühl (4 Befestigungspunkte erfordern große Hände oder einen Helfer) - das Polster oder den Dehnstoff in die hintere Klemmschiene eindrücken erfordert nochmals die letzte Kraft - wie es aussehen muß zeigt die andere Rücksitzhälfte. - Rücklehne wieder anschrauben und die beiden seitl. Plastikabdeckungen anschrauben - Fertig
Den Gestank entfernte ich mit 2 maliger Behandlung mit einem Geruchskiller (ca. 0,2 Liter) und nach Trockung durch das Absaugen mit einem Naßstaubsauger. Als abschließenden Geruchsbeseitiger diente Apfelessig, der nochmals auf die gereinigten Teppichteile von oben und unten und auf die darunterliegende Karosserieteile und Sicherheitsgurt nicht zu sparsam mit einem Schwamm aufgetragen wurde. verbrauchte Menge Essig: 0,2 Liter für Mehr als die Hälfte des Teppichs unter der Rücksitzbank + Unterseite des Teppichs + darunterliegenden Fahrzeugblech
Jetzt werde ich mir noch 3 Säckchen mit Kaffeepulver ins Auto hängen und abwarten, was die wärmeren Außentemperaturen so bringen. Auf den Geruch von verwesten Krebszeug bin ich jetzt ziemlich sensibel.
Link zum Manual (falls das so nicht gewünscht ist, bitte entfernen): http://hondatech.info/ "CR-V07 Service manual eng" RAR-Datei downloaden und die CD-Image "CRV02.nrg" entpacken und ggf. brennen. Die PDFs stehen im Ordner: /data/doc/pdf/Manual_UK_Shop/
Ruecksitz_Ausbau_Kapitel_20_Seite_113 Ruecksitz_Scherheitsgurte_Befestigung_Kapitel_23_Seite_10 Ruecksitz_Sitzflaeche_freilegen_Kapitel_20_Seite_120
Geruchskiller: HG Entferner aller üblen Geruchsquellen "...eliminiert vielmehr die Geruchsquelle mit Hilfe natürlicher Enzyme und Mikroben..."
Zeitansatz für Hobbybastler: Montag Mittag bis Donnerstag nachmittag
Martin | Forex Report fortlaufend - Friday, 23. January 2009 &GodmodeTrader F rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Inhaltsverzeichnis Ausgabe 0309 – 19.01.2009 Seite 1 Editorial Seite 3 Makrodaten-Check US-Arbeitsmarkt - noch kein Ende der Katastrophe... Seite 5 Video-Check Ölpreis in 2009 - Es wird Zeit, Shortpositionen aufzulösen! Bodenbildung möglich! Seite 6 CFD Trading Seite 7 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Chartintervalle (Chartperioden) - Teil III Seite 9 Chartanalysen Major Currencies: EUR/USD, EUR/JPY Devisen Galerie: EUR/HUF Seite 11 Neues aus dem Web Seite 13 Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare Makro View: Osteuropa-Währungen im Fokus Seite 13 Impressum/Disclaimer &GodmodeTrader F rex CFD Forex & CFDs: Das Beste aus zwei Welten Inhaltsverzeichnis Ausgabe 0309 – 19.01.2009 Seite 1 Editorial Seite 3 Makrodaten-Check US-Arbeitsmarkt - noch kein Ende der Katastrophe... Seite 5 Video-Check Ölpreis in 2009 - Es wird Zeit, Shortpositionen aufzulösen! Bodenbildung möglich! Seite 6 CFD Trading Seite 7 Der GodmodeTrader Chartlehrgang Chartintervalle (Chartperioden) - Teil III Seite 9 Chartanalysen Major Currencies: EUR/USD, EUR/JPY Devisen Galerie: EUR/HUF Seite 11 Neues aus dem Web Seite 13 Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare Makro View: Osteuropa-Währungen im Fokus Seite 13 Impressum/Disclaimer Editorial
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
hoffentlich wachen die Leute bald auf und erkennen, was sich da gerade vor unseren Augen abspielt: Wir sind mitten in der schwersten Weltwirtschaftskrise seit 100 Jahren -und viele glauben immer noch, alles sei normal und werde schon bald wieder in geordneten Bahnen verlaufen.
Das muss man sich vorstellen: Am Donnerstag meldete sich die US-Regierung mit einer weiteren Finanzspritze im dreistelligen Milliardenbereich zu Wort, diesmal wird die Bank of America (BAC) mit läppischen 138 Milliarden US-Dollar gerettet. Und die Anleger feiern die Meldung als ganz tolle Nachricht. Darf man in aller Bescheidenheit einmal daran erinnern, dass US- Finanzminister Henry Paulson noch vor etwa 14 Monaten tönte, es werde keine Übernahme angeschlagener Konzerne durch die US-Regierung geben?
Der Platz würde nicht ausreichen, all die Kandidaten aufzuzählen, die in den USA jetzt unter staatlicher Obhut stehen.
Und 100 Milliarden US-Dollar, da war sich Henry Paulson sicher, die würden ausreichen, um die Finanzkrise zu lösen. 100 Milliarden!
Mit solchen Kleckerbeträgen gibt man sich heute nicht mehr zufrieden.
Und so geht es weiter. Tag für Tag werden wir von Negativrekorden überrascht, die es in dieser Form noch nie gegeben hat. In dieser Woche, nur als Beispiel, musste die Deutsche Bank (WKN 514000) mit einem Minus von fast fünf Milliarden Euro den größten Quartalsverlust ihrer Firmengeschichte einräumen.
Klar dürfte sein: Ein weiterer Milliardenverlust würde nach der Commerzbank auch die Deutsche Bank in die Arme des Staates treiben. Ein erster Schritt ist bereits getan: Über die Post sitzt die Bundesregierung bei der Deutschen Bank jetzt mit im Boot. Armer Josef Ackermann...
Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren noch verstärken. Der Staat springt ein, weil die freien Kräfte des Marktes versagt haben. Leider zeigen die Entwicklungen bei den Landesbanken, dass die Staatsdiener auch keine besseren Banker sind.
Makrodaten-Check Dass in den USA die Arbeitsplätze derzeit mit einer Geschwindigkeit verloren gehen, wie man das seit fast 100 Jahren nicht mehr gesehen hat, das sollte jeden wachrütteln: In Deutschland wird es in einigen Monaten nämlich ganz genauso sein. Die deutsche Konjunktur hinkt der US-amerikanischen um einige Monate hinterher. Nur deshalb ist es hier zu Lande im Moment noch nicht ganz so schlimm.
Doch man weiß sich ja zu helfen: Rund um den Erdball schrauben die Notenbanken die Zinsen herunter. USA, England, in dieser Woche die EZB – überall das Gleiche. In heller Aufregung wird versucht, den Dampfer wieder flott zu bekommen.
Bärenmarktrallye?
In der Tat wäre es denkbar, dass die Maßnahmen zunächst greifen und die Börsen sich berappeln. Die Stimmung jedenfalls ist so schlecht wie selten, das zumindest spricht aus antizyklischer Sicht für eine nahende Bärenmarktrallye.
Doch sollte sie irgendwann kommen, die Rallye, vielleicht schon in der kommenden Woche mit der Amtseinführung von Barack Obama, dann wird es besonders gefährlich: Sollte sich im Zuge dessen die Ansicht durchsetzen, dass die Krise ausgestanden ist, dann muss man sehr aufpassen. Eine Kreditblase, die in Jahrzehnten entstanden ist, von einer Dimension, wie sie die Welt noch nie gesehen hat, die wird nicht in ein paar Monaten abgebaut sein.
Doch einstweilen ist von einer Rallye ohnehin kaum etwas zu sehen. Statt dessen gibt es jede Menge Flickschusterei. Auch die Bundesregierung mischt sich jetzt ein, mit dem größten Konjunkturpaket aller Zeiten.
Doch die Probleme werden bleiben:
Schon vor Jahren hätte man gegensteuern und eine Rezession auch einmal zulassen müssen. Als reinigenden Prozess, gewissermaßen. Das ist ja gerade ein wichtiges Merkmal der freien Marktwirtschaft: Dass ungesunde Entwicklungen auch von alleine korrigiert werden, wenn man es zulässt. Doch genau das man hat man versäumt. Zu groß war die Gier, zu verlockend der Reichtum auf Pump. Jetzt wird uns die Rechnung präsentiert
– und zwar uns allen. Durch den Zins- und Zinseszinseffekt haben wir es mit einer exponentiellen Entwicklung bei der Verschuldung zu tun. Irgendwann fällt das Kartenhaus in sich zusammen, und genau das sehen wir jetzt. Das Problem bleibt, dass die Ursachen der in den USA entstandenen Wirtschaftskrise, (zu niedrige Realzinsen, zu geringe Ersparnisse, zu viel Konsum,
privatwirtschaftliche Finanzierungsdefizite, Überschuldung und Kapitalfehlleitungen) mit genau jener Politik bekämpft werden, die Auslöser der Misere sind.
Um es mit Albert Einstein zu sagen:
„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“.
Rund um den Erdball fluten die Regierungen die Kapitalmärkte jetzt mit Staatsanleihen und anderen Instrumenten, um ihre Konjunkturpakete zu finanzieren und ihre Haushaltslöcher zu stopfen. Und weil die Anleger der Meinung sind, dass ihr Geld in den Händen der Regierungen gut aufgehoben ist, werden diese Papiere gekauft wie noch nie:
Die größte Blase aller Zeiten sehen wir derzeit bei den USamerikanischen Staatsanleihen. Doch sie wird genauso platzen, wie alle ihre Vorgänger, die sich im Vorfeld dieser Krise gebildet hatten. Und dann bleibt kein Stein mehr auf dem anderen. In der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die vor wenigen Tagen erschienen ist, hatten wir uns ausführlich mit diesem Thema beschäftigt.
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Ihr Andreas Hoose Chefredakteur Antizyklischer-Boersenbrief.de
Zum Autor:
Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter:
_antizyklischer-börsenbrief.de und _antizyklischer-aktienclub.de
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Makrodaten-Check Wirtschaftsdaten:
US-Arbeitsmarkt - noch kein Ende der Katastrophe...
Börsianer haben es nicht leicht: Tag für Tag werden sie mit Wirtschaftsdaten überflutet. Um zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen treffen zu können, sollte man die wichtigsten Informationen nicht nur verstehen, sondern auch einzuordnen wissen.
Wir werden Sie in Zukunft an dieser Stelle über die wichtigsten Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA informieren und erläutern, was die Informationen für die Börsen bedeuten.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich dem Reigen der anderen Notenbanken angeschlossen und in der vergangenen Woche die Leitzinsen ebenfalls gesenkt. Auch hier ein Rekord: Mit 2,00 Prozent sind die Zinsen in Euroland jetzt so niedrig wie noch nie.
Montag:
Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der Gesamtumsatz im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland im November um 6,4 % gesunken. Im Vormonat hatte das Minus 3,2 % betragen (revidiert von -3,3 %), im September wurde ein Rückgang um 2,4 % verzeichnet. Der Inlandsumsatz ist im Januar-Jahresvergleich um 5,1 % gefallen, der Umsatz mit dem Ausland um 8,2 %. Im Saison- und arbeitstäglich bereinigten Vergleich zum Vormonat nahm der Umsatz-Volumenindex im Januar um 4,2 % ab nach 0,0 % im Vormonat und -4,2 % zwei Monate zurück. Im Inlandsgeschäft sank der Index dabei um 3,2 %, im Auslandsgeschäft fiel er um 5,5 %.
Die deutsche Rohstahlproduktion ist im Dezember zum Vorjahresmonat um 5,6 % gesunken. Gegenüber dem Vormonat sank die Produktion von Rohstahl um 25,2 %. Saison- und kalenderbereinigt ergab sich allerdings ein Minus in Höhe von 27,5 %. Im Gesamtjahr 2008 sank die Rohstahlproduktion in Deutschland um 5 % auf 39,41 Mio. Tonnen. Die Roheisenproduktion ist im Dezember binnen Jahresfrist in Deutschland um 6,6 % gesunken.
Dienstag:
Die deutschen Großhandelspreise sind im Dezember gegenüber dem Vormonat um 3,0 % gesunken nach -3,3 % im Vormonat. Im Jahresvergleich ist der Preisindex des Großhandels in Deutschland um 3,3 % gefallen nach zuvor -0,8 %.
Die britische Leistungsbilanz weist für November ein Defizit in Höhe von 4,5 Mrd. Britische Pfund aus, nach einem Minus von -3,9 Mrd. im Vormonat. Das Handelsdefizit liegt bei -8,3 Mrd. Pfund nach zuvor -7,6 Mrd. Pfund. Die Dienstleistungsbilanz weist hingegen einen Überschuss in Höhe von 3,9 Mrd. Pfund aus. Im Vormonat hatte das Plus hier noch bei 3,8 Mrd. Pfund gelegen.
Die US-amerikanische Handelsbilanz weist für November ein Defizit in Höhe von 40,44 Mrd. US-Dollar aus. Erwartet wurde ein Minus im Bereich 51,5 bis 52 Mrd. US-Dollar. Im Vormonat
hatte das Defizit noch bei 56,69 Mrd. US-Dollar gelegen. Somit wurde der Vormonatswert von zunächst veröffentlichten 57,2 Mrd. US-Dollar revidiert.
Das US-amerikanische Haushaltsdefizit liegt im Dezember bei 83,624 Mrd. US-Dollar. Erwartet wurde ein Minus im Bereich von 33 bis 83 Mrd. US-Dollar. Ein Jahr zuvor hatte der Haushalt in den Vereinigten Staaten noch einen Überschuss in Höhe von 48,3 Mrd. US-Dollar ausgewiesen.
Mittwoch:
Die deutsche Wirtschaftsleistung ist in 2008 zum Vorjahr saison-, preis- und kalenderbereinigt um 1,3 % gestiegen nach +2,5 % in 2007.
Unser Kommentar:
Dass die Wirtschaft in 2008 noch moderat gewachsen ist, ist der relativ starken ersten Jahreshälfte zu verdanken. In 2009 weht ein anderer Wind: Derzeit brechen die Exporte und die Auftrageingänge der deutschen Industrie in noch nie gesehener Geschwindigkeit zusammen. Einige sehr pessimistische Analysten sehen die Konjunktur in Deutschland in 2009 bereits um fünf Prozent einbrechen. Die Frage wird sein, wie viel von diesen Entwicklungen bereits in den Kursen eingepreist ist. Niemand kann das im Moment sagen.
Die Industrieproduktion in der Euro-Zone ist im saisonbereinigten Monatsvergleich im November um 1,6 % gesunken. Im Vormonat war die Produktion der Eurozonen-Industrie um ebenfalls 1,6 % (revidiert von -1,2 %) gefallen. Im Jahresvergleich hat die Produktion in der Industrie um 7,7 % abgenommen nach zuvor -5,7 %. Damit wurde der für den Vormonat veröffentlichte Rückgang von -5,3 % nach unten revidiert.
Der US-amerikanische Umsatz im Einzelhandel ist im Dezember um 2,7 % zurückgegangen. Erwartet wurde ein leichter Umsatzrückgang von 1,0 bis 1,1 %. Im Vormonat war der Umsatz des Einzelhandels in den Vereinigten Staaten um 2,1 % gefallen, revidiert von -1,8 %.
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Makrodaten-Check Ohne die Autoverkäufe ist der Einzelhandelsumsatz in den USA um 3,1 % zurückgegangen. Gerechnet wurde mit einem Bereich von -1,1 bis -1,3 %. Einen Monat zuvor war ein Rückgang um 2,5 % zu verzeichnen gewesen (revidiert von -1,6 %).
Die US-amerikanischen Importpreise sind im Dezember um 4,2 % gefallen nach zuletzt -7,0 % (revidiert von -6,7 %). Ohne Öl sind die Einfuhrpreise in den Vereinigten Staaten um 1,1 % gesunken nach zuvor -1,8 %.
Die US-amerikanischen Exportpreise sind im Dezember insgesamt um 2.3 % gefallen nach zuvor -3,4 % (revidiert von -3,4 %). Ohne landwirtschaftliche Erzeugnisse sind die Ausfuhrpreise um 1,9 % gefallen nach zuletzt -2,9 %.
Die US-amerikanischen Lagerbestände sind im November um 0,7 % zurückgegangen. Erwartet wurde ein Rückgang um 0,5 %. Die Umsätze sind gleichzeitig um 5,1 % gefallen.
Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind in der vorangegangenen Woche um 1,2 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor +6,7 Mio. Barrel.
Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 2,1 Mio. Barrel ausgeweitet, nach zuletzt einem Plus in Höhe von 3,3 Mio. Barrel.
Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 6,4 Mio. Barrel geklettert, nach zuvor +1,8 Mio. Barrel.
Donnerstag:
Die Kfz Neuzulassungen sind im Bereich der EU und der EFTA im Dezember verglichen mit dem Vorjahr um 17,8 % gefallen nach -25,8 % im Vormonat und -14,5 % im Monat davor. Im Vergleich Januar bis Dezember mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum sind die Neuzulassungen bei den Pkws um 7,8 % zurückgegangen.
Die Verbraucherpreise sind zum Vormonat um 0,3 % geklettert nach zuletzt -0,5 %. Die Jahresteuerung liegt bei 2,6 % gegenüber 2,3 % in 2007. Der für Europa berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im Dezember gegenüber dem Vorjahr um 1,1 % erhöht. Im Monatsvergleich kletterte der harmonisierte Index um 0,4 %. Die Schätzung vom
30. Dezember 2008 wurde damit bestätigt. Die Jahresteuerung in der Eurozone liegt im Dezember bei 1,6 %. Die offizielle Vorabschätzung war ebenfalls von 1,6 % ausgegangen. Im Vormonat lag die jährliche Inflationsrate bei 2,1 %. Ein Jahr zuvor hatte die Rate bei 3,1 % gelegen. Der Mo
natsvergleich wird mit -0,1 % angegeben. Die Jahresteuerung für den gesamten Bereich der EU liegt im Berichtsmonat bei 2,2 % nach 2,8 % im Vormonat und 3,2 % im Jahr zuvor. Auf Monatssicht liegt die Inflationsrate bei -0,1 %.
Wie erwartet senkt die EZB die Zinsen um 50 Basispunkte auf dann 2,00 % nach zuletzt 2,50 %.
Die US-amerikanischen Erzeugerpreise sind im Januar um -1,9 % gesunken. Die Kernrate der US Produzentenpreise ist um +0,2 % gestiegen.
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA auf 524.000 gestiegen. Erwartet wurden 500.000 neue Anträge nach zuvor 470.000 (revidiert von 467.000).
Unser Kommentar:
Im Oktober und November waren erstmals in der Geschichte der US-amerikanischen Arbeitsmarkt-Statistik seit 70 Jahren in zwei aufeinander folgenden Monaten mehr als 500.000 Arbeitsplätze weggefallen. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in dieser Woche deutet an, dass die Serie sogar noch weiter gehen könnte. Für die Konjunktur in den USA ist das denkbar ungünstig.
Der New York Empire State Index der New York Fed notiert im Januar bei -22,20. Im Vormonat hatte er noch bei -27,88 gestanden, revidiert von zunächst veröffentlichten -25,8. Erwartet wurde der Januar im Bereich -24,5 bis -25.
Der Philly Fed Index notiert im Januar bei -24,3. Erwartet wurde er im Bereich -35. Im Vormonat hatte er bei -32,9 gestanden.
Die US-amerikanischen Erdgasvorräte („Nat Gas Inventories“) sind in der letzten Woche um 94 Bcf auf 2.736 Bcf zurückgegangen. In der vorangegangenen Woche waren die Bestände in den USA um 47 Bcf geschrumpft, im Vorjahr hatten sie bei 2.708 Bcf gelegen.
Freitag:
Im Vergleich zum Vorjahr ist in Deutschland die Zahl der Beschäftigten im Bereich des verarbeitenden Gewerbes insgesamt im November um 1,8 % auf 5,4 Mio. gestiegen. Gleichzeitig wurden 3,9 % weniger, nämlich insgesamt 700 Mio., Arbeitsstunden registriert. Die Entgelte stiegen im selben Zeitraum um 1,5 % auf 23,2 Mrd. Euro.
Die Handelsbilanz der Euro-Zone weist in der ersten Schätzung für November ein Defizit von 7,0 Mrd. Euro aus verglichen mit einem Überschuss in Höhe von 2,3 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Das Plus des Vormonats lag bei 0,5 Mrd Euro. Die Ausfuhren sind im Berichtsmonat zum Vormonat saisonbereinigt um 4,7 % gefallen , die Einfuhren um 2,5 % gesunken.
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Zum Autor:
Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter
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Krones AG – Bärische Ausgangslage…
Krones AG – Kürzel KRN (DE)– Aktuell: 25,81 Euro
Charttechnische Situation: Krones konnte sich bereits ab Oktober nach einem Abverkauf bis auf 27,45 Euro fangen. Es folgte dann eine Konsolidierung, die Aktie konnte aber nur eine Seitwärtsbewegung zwischen 27,45 Euro und 32,60 Euro etablieren. Daraus rutschten die Notierungen in der Vorwoche nach unten heraus. Zunächst kommt es zwar zu einer Gegenbewegung, dies aber bei geringer Dynamik, so dass unterhalb der 27,45 Euro bald wieder von nachgebenden Notierungen ausgegangen werden kann. Geht es unter die 25,20 Euro auf ein neues Tief, dann sind Abgaben bis auf 20,00 Euro mittelfristig zu erwarten.
Trading: Ein Einstieg bietet sich bei Krones via Stopp-Sell-Order bei 25,10 Euro an. Der Stopp-Loss kann bereits bei 26,95 Euro platziert werden. Mehr als 1,00 % des Depotwertes sollten in einer Tradingposition nicht riskiert werden.
Krones AG: Einstieg: Stopp-Sell-Order: 25,10 Euro Stopp Loss gesamt: 26,95 Euro Risiko bis Stopp Loss: 7,37 % Möglicher Gewinn bis 20,00 Euro (CRV ca. 2,76) Krones AG – Bärische Ausgangslage… Randgold: Einstieg: Direkter Kauf Stopp-Loss gesamt: 2.520 Pence Risiko bis Stopp Loss: 12,29% Möglicher Gewinn bis 3.400 Pence (CRV ca. 1,49) Möglicher Gewinn bis 4.000 Pence (CRV ca. 3,19) Randgold – Neues Kaufsignal ist aktiviert Randgold – Neues Kaufsignal ist aktiviert
Randgold – Kürzel RRS (UK)– Aktuell: 2.873 Pence
Charttechnische Situation: Zu den stärksten Aktien des Goldsektors zählt Randgold. Die Aktie rutschte im vergangenen Jahr zwar ebenfalls mit dem Sektor ab, es ging ausgehend von 2.800 Pence auf 1.390 Pence zurück, in den Vormonaten gelang aber eine umfassende Erholung. Dabei erreichte Randgold direkt ein neues Allzeithoch bei 3.130 Pence. Die Rallye wird derzeit konsolidiert, was bisher nicht negativ zu werten ist. Randgold testet zunächst nur die bei 2.500 Pence liegende starke Unterstützungszone und prallt dort nach oben ab. Mit dem Ausbruch aus der bullischen Flaggenformation sind jetzt 3.400 Pence, mittelfristig gegebenenfalls auch 4.000 Pence erreichbar.
Trading: Ein Einstieg bietet sich bei Randgold direkt an. Der Stopp- Loss kann in diesem Fall relativ eng bei 2.520 Pence gesetzt werden. Mehr als 1,00 % des verfügbaren Kapitals sollte aber keinesfalls riskiert werden.
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Der GodmodeTrader Chartlehrgang Der GodmodeTrader Chartlehrgang: Chartintervalle (Chartperioden) Die Tageschartdarstellung zeigt, dass es sich wieder lohnt, auf den Wochenchart mit Lupe draufzuhalten. Was die obere Begrenzungslinie der 2004er Konsolidierungsrange anbelangt, konnte hier Auflagepunkt 2 sehr wohl ermittelt werden. Es handelt sich um ein untypisches (bärisches) Spidertop. Auch der Auflagepunkt 2 der unteren Begrenzungslinie war über den Tageschart vermittelbar. Hier bildete sich nämlich eine (bullische) Doppelbodenformation. Auflagepunkt 3 der unteren Begrenzungslinie zeigt im Tageschart eine bullische Candlestickformation aus der„Morning Star“ Klasse. Es ist kein echter „Morning star“, aber der Herleitungsmechanismus ist derselbe. Sie sehen, die Hinzuziehung des Tagescharts ergab wieder einen deutlichen Mehrwert an Informationen.
Beispiel 7 - Den Boden im DAX Future über Wochen- und Tageschartsichtung finden
Linienchart vom DAX Future (FDAX) als Übersichtsdarstellung. Das Kursgeschehen im Jahr 2003 war durch eine ausgeprägte Kursrallye gekennzeichnet, das Kursgeschehen in 2004 durch eine volatile Konsolidierung. Ab August 2004 konnte der FDAX wieder zu einer Aufwärtsbewegung ansetzen, in deren Rahmen neue Bewegungshochs ausgebildet werden konnten.
Anbei der Wochenchart mit Tageschartausschnitt. Es ist der Bereich dargestellt, der im Linienchart als Ausschnitt Chart B gekennzeichnet ist. Es geht um die Konsolidierung im Verlauf von 2004. Im August wurde ein sehr wichtiges charttechnisches Unterstützungsniveau bei 3.766 Punkten gebrochen. Damit wurde eigentlich ein Verkaufssignal generiert. In dem Tageschartausschnitt zeigt sich jedoch direkt unter dem 3.766er Niveau eine kleine inverse SKS Bodenformation, die den Future wieder zurück in die übergeordnete Konsolidierungsrang 2004 hebelte. Dieses Rebreak über 3.766 Punkte war dann auch der Startschuß für die Jahresendrallye 2004.
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Der GodmodeTrader Chartlehrgang Beispiel 8 -Die Trendwende im Goldindex über Wochen- und Tageschartsichtung sondieren
Anbei der Wochenchart Gold & Silver Index ($XAU) seit Anfang 2002. Eine Kerze repräsentiert den Kursverlauf einer Woche. Der Wochenchart zeigt eindrucksvoll die mittelfristigen zyklischen Bewegungen. Im zweiten Semester des Jahres 2003 bildete sich eine (bärische) Doppeltop-Trendwendeformation aus. Sie leitete eine umfassende mehrmonatige Korrektur ein.
Fortsetzung des GodmodeTrader- Chartlehrgangs in der nächsten Ausgabe des Forex - CFD - Reports.
In der feineren zeitlichen Auflösung des Tagescharts ist zu erkennen, dass sich das zweite Hoch des Wochenchart- Doppeltops in Form einer hochgradig bärischen SKS Trendwendeformation darstellte. Die Auswertung des Tagescharts ermöglichte es also dem Charttechniker, noch früher seine Goldminentitel zu verkaufen bzw. short zu gehen.
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Major Currencies: EUR/USD, EUR/JPY Euro gegenüber US-Dollar – Jetzt wieder hoch?
EUR/USD Kurs: 1,3270 USD
Wochenchart (log) seit 26.03.2004 (1 Kerze = 1 Woche)
Rückblick: Der Euro markierte gegenüber US-Dollar noch im Juli 2008 ein neues Allzeithoch bei 1,6037 USD startete eine massive Abwärtsbewegung. Bis auf 1,2328 USD brach EURUSD ein, bevor Ende Oktober eine Kurserholung startete. Im Dezember gewann diese deutlich an Fahrt, das Währungspaar kletterte kräftig bis auf 1,4717 USD. Aktuell wird der jüngste Kursanstieg korrigiert, EUR/USD setzte nochmals bis fast 1,3000 USD zurück. Das kurzfristige Chartbild ist leicht bärisch zu werten, das langfristige ist neutral. Charttechnischer Ausblick: Ob die Kursrallye aus dem Dezember der Auftakt zu einer größeren Aufwärtsbewegung war, bleibt zunächst abzuwarten. Ausgehend vom Unterstützungsbereich um 1,3000 USD wäre jetzt aber zumindest eine Erholung bis 1,3745 - 1,3839 und 1,3970 USD möglich. Erst ein signifikanter Anstieg über 1,4000 USD würde darüber hinaus weiter steigende Notierungen von EUR/USD bis 1,4717 - 1,4967 und 1,5286 USD werden dann möglich. Fällt die Gemeinschaftswährung allerdings nachhaltig unter 1,3000 USD zurück, besteht die Möglichkeit eines kompletten Abverkaufs der Erholung seit Oktober. Auf Sicht der kommenden Wochen oder Monate drohen dann Abgaben
Euro gegenüber japanischem Yen –
bis 1,2328 und ggf. 1,1641 USD.
Die Handelsmarken sind gesteckt
Rückblick: Der Euro markierte gegenüber dem Yen nach einer langfristigen Aufwertungsphase ein Mehrjahreshoch bei 169,96 JPY im Juli 2008 und startete eine deutliche Abwärtskorrektur.
EUR/JPY Kurs: 119,73 JPY
Mit dem Rückfall unter den Unterstützungsbereich bei 147,73
Tageschart (log) seit 16.05.2008 (1 Kerze = 1 Tag)
JPY, wo auch der langfristige Aufwärtstrend verlief, wurde schließlich Anfang Oktober ein Verkaufsignal generiert und ein extremer Kursrutsch eingeleitet. An der Horizontalunterstützung bei 113,74 JPY endete der Preisverfall schließlich Ende Oktober. Eine Kurserholung startete, welche unterhalb der 131,59 JPY Marke seitwärts verläuft. Aktuell notiert das Währungspaar wieder in der unteren Hälfte der Seitwärtsrange, das Chartbild hat leicht bärische Tendenz.
Charttechnischer Ausblick: Eine Bodenbildung zeichnet sich bei EUR/JPY weiterhin nicht ab, die trendlose Seitwärtsspanne dominiert das Geschehen. Nach dem vorangegangenen Kursrutsch wäre die mehrwöchigen Seitwärtsbewegung tendenziell bärisch zu werten und könnte eine Fortsetzungsformation im übergeordneten Abwärtstrend darstellen, zumal eine Bodenbildung weiterhin fehlt. Fällt der Euro nachhaltig unter 111,79 JPY zurück, drohen gegenüber dem Yen mittelfristig fallende Notierungen bis ca. 100,00 JPY und darunter ggf. an das Tief aus 2000 bei 88,95 JPY. Ein nachhaltiger Anstieg von EUR/JPY über 133,00 JPY würde weiteres Aufwärtspotenzial bis 141,00 und darüber ggf. 147,73
-150,72 JPY eröffnen. Er eine Rückkehr über 151,00 JPY würde neue, mittelfristige Kaufsignale generieren. Seite 9
Devisen-Galerie: EUR/HUF EUR/HUF Kurs: 283,22 HUF
Tageschart (log) seit 16.06.2008 (1 Kerze = 1 Tag)
Euro gegenüber dem ungarischen Forint – Ausbruch steht bevor
Rückblick:Der Euro befindet sich gegenüber dem ungarischen Forint in einer langfristigen Seitwärtsbewegung. Das letzte Mehrjahreshoch markierte EUR/HUF bei 285,00 HUF im Juni 2006 und startete eine Abwärtsbewegung bis 227,57 HUF. Dort nahm im Juli 2008 eine starke Aufwertungsphase des Euro ihren Anfang, die Turbulenzen auf Grund der Finanzkrise ließen EUR/HUF steil bis an das Hoch aus 2006 bei 285,00 HUF ansteigen.
Eine tiefe Korrektur der Kursrallye wird wieder stark gekauft, EUR/HUF attackiert wieder das Hoch aus 2006 bei 285,00 HUF. Das Chartbild ist auf sämtlichen Zeitebenen bullisch zu werten.
Charttechnischer Ausblick: Der Euro könnte nun in Kürze einen Ausbruch über das Hoch aus 2006 bei 285,00 HUF versuchen, die Chancen auf eine weitere Aufwertung gegenüber dem Forint stehen sehr gut. Geht es nachhaltig über 286,50 HUF, wird eine weitere Aufwärtsbewegung bis ca. 302,00 - 308,00 und darüber ca. 330,00 HUF auf mittelfristige Sicht möglich.
Kurzfristige Rücksetzer bis 270,00 - 273,00 HUF wären jetzt noch problemlos möglich. Fällt EUR/HUF allerdings wieder signifikant unter 267,00 HUF zurück, könnte es zu einer Abwärtskorrektur bis 252,84 - 255,69 HUF und ggf. 246,00 - 248,00 HUF kommen.
Weitere Forex-Analysen, die gerade auf Godmode-Trader.de erschienen sind:
GBP/USD
://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Pfundin- US-Dollar-Die-Schwaeche-bleibt,a1108961,c29.html
EUR/PLN
://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inZloty- Da-laeuft-eine-starke-Rallye,a1108953,c29.html
USD/CAD
://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/US- Dollar-konsolidiert-gegenueber-kanadischem-Dollarnoch, a1108623,c29.html
EUR/ZAR
://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inRand- Neue-Rallyeimpulse-durch-,a1108563,c29.html
EUR/CHF
://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inFranken- Kurzfristige-Erholung-moeglich-aber,a1107441,c29. html
EUR/CZK
://_godmode -trader.de/de/boerse -analyse/ Euro-zieht-gg-tschechischer-Krone-auf-neue-Hochshinaus, a1106391,c29.html
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Neues aus dem Web Obamas Berater wollen Rettungspaket für Konsumkredite heranziehen
Washington, D.C. (Boerse-Go.de) -Die ranghöchsten Berater des künftigen US-Präsidenten Barack Obama haben auf die Bedeutung der Unterstützung von Konsumenten und Unternehmen hingewiesen. Diesen müsse mit Krediten unter die Arme gegriffen werden.
Gemäß dem Top-Regierungsberater Lawrence Summers ist der Fokus nicht auf die Bedürfnisse der Banken zu richten. Es gehe vor allem darum, die Wirtschaft mit Kredite zu versorgen. Für die neue Regierung sei bei der Verteilung der zweiten Hälfte des insgesamt 700 Milliarden Dollar schweren Finanz-Rettungspakets sogar eine Bevorzugung von Privaten gegenüber den Banken angeraten.
Summers erklärte sich weiters zuversichtlich, dass der Kongress das von Barack Obama vorgeschlagene 825 Milliarden Dollar schwere Konjunkturprogramm genehmigen wird. “Ich gehe davon aus, dass das Paket innerhalb eines Monats zur Verabschiedung gelangt. Es ist zu tun was nötig ist, um uns aus diesem konjunkturellen Loch herauszuholen”.
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BASF: Geschäft bricht im Dezember ein
Ludwigshafen (BoerseGo.de) -Das weltweite Geschäft von BASF ist im Dezember 2008 deutlich eingebrochen. Die Nachfrage nach chemischen Produkten habe sich in allen Regionen auch in der ersten Januarhälfte nicht belebt, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Hambrecht sieht zurzeit auch keine Trendwende zum Positiven: „Die Lage ist weiterhin angespannt und schwer einzuschätzen. Wir rechnen in den kommenden Monaten nicht mit einer konjunkturellen Besserung.“ Der Geschäftseinbruch sei stärker als noch im November erwartet und belastet das Ergebnis, fügte der BASF-Chef hinzu.
Weltweit seien bereits seit Mitte November 2008 an den sechs Verbundstandorten von BASF die Auslastung chemischer Großanlagen zurückgenommen worden. Durchschnittlich seien dadurch zurzeit weniger als 75 Prozent der Produktionskapazität der BASF-Gruppe ausgelastet. Um die Auswirkungen
der Produktionskürzungen aufzufangen, reichen flexible Arbeitszeitinstrumente nicht überall aus, betonte der Vorstand. Im Februar müssten am Coatings-Standort Münster daher rund 1.500 Mitarbeiter und am Standort Schwarzheide 180 Mitarbeiter mit Kurzarbeit beginnen. Rund 150 Mitarbeiter an zwei kleineren Coatings-Standorten in Italien hätten bereits ihre Arbeitszeit reduziert. BASF schließt auch für weitere Standorte Kurzarbeit nicht aus.
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Warren Buffet: USA befindet sich in Konjunktur“ Pearl Harbor“
Omaha (BoerseGo.de) -Der Milliarden-Investor Warren Buffet sieht die USA mit einem wirtschaftlichen “Pearl Harbor” konfrontiert. Wie der Chairman und CEO der Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway Inc. gegenüber dem Nachrichtensender NBC erklärte, ist die wirtschaftliche Lage des Landes zwar nicht so schlecht wie zu Zeiten der großen Depression und des zweiten Weltkriegs, die Lage gestalte sich dennoch als sehr hart. Die Amerikaner seien in einer Spirale der Angst.
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Banken-ETFs: Jahrhundertchance oder Griff ins fallende Messer?
Frankfurt (BoerseGo.de) - Wer wagt, der gewinnt, behauptet der Volksmund. Wagemutige denken vielleicht ausgerechnet jetzt über eine Investition in Bankaktien nach. Das ist sich sicherlich krass, angesichts der Krise und den deswegen abstürzenden Bankkursen. Doch in vielleicht zwei oder drei Jahren, wenn die Krise wieder längst vorbei ist, weint man vermutlich der Jahrhundertchance nach, die man verpasst hat. Außerdem kann man nicht übersehen, dass die Regierungen weltweit massiv gegen die Krise ankämpfen und den wackelnden Kredithäusern immer wieder auf die Beine helfen.
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Forex Snapshot Tendenzen ausgewählter Währungspaare
* Kurzfristige Tendenz: bis zu 2 Wochen ** Mittelfristige Tendenz: 1 Monat bis 3 Monate *** Langfristige Tendenz: 6 Monate bis 1 Jahr Der Kurs des angegebenen Währungspaares lautet immer in der zweiten Währung des Paares. Steigend _ Fallend + Neutral ) Währungspaar Kurs Tendenz kurzfristig* mittelfristig** langfristig*** EUR/USD 1,327 ))) USD/JPY 90,44 ++) GBP/USD 1,4526 ++) USD/CHF 1,1276 _)) USD/CAD 1,2545 __) AUD/CAD 0,841 ))+ AUD/USD 0,6695 +)) AUD/JPY 60,55 +++ AUD/CHF 0,7557 +)+ CHF/JPY 80,1 ++) CAD/JPY 72,09 +++ EUR/JPY 119,73 ))) EUR/CHF 1,487 ))) EUR/TRY 2,1642 ___ EUR/CZK 27,623 __) EUR/GBP 0,9067 ___ EUR/HUF 283,22 ___ EUR/NOK 9,1129 )__ EUR/PLN 4,324 __) EUR/SEK 10,8187 )__ EUR/ZAR 13,2386 _)_ GBP/CHF 1,6419 +++ GBP/CAD 1,821 ))) NZD/USD 0,5431 )++ USD/DKK 5,6642 _)) USD/HKD 7,7588 _)) USD/NOK 6,9336 )__ USD/SEK 8,2222 _)) SGD/USD 0,6688 ))) USD/MXN 13,926 ___ Herausgeber: BörseGo AG, Balanstraße 73 (Haus 11 / 3. OG), 81541 München Telefon: 089/767369-0, Fax: 089/767369-290 E-Mail: kundenservice_boerse-go.de Internet: _boerse-go.ag Handelsregister-Nr: HRB 131073 Amtsgericht München
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Makro View Osteuropa-Währungen im Fokus
Polnischer Zloty: Schwäche dürfte anhalten
Der im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise stark angeschwollene Abwertungsdruck auf Emerging-Markets- Währungen hat auch die osteuropäischen Valuten nicht verschont. Der ungarische Forint, die Tschechenkrone sowie der polnische Zloty verbuchten deutliche Kursverluste zu den etablierten Währungen Euro oder US-Dollar, da Investoren aufgrund der massiv gestiegenen Risikoaversion Hochzinswährungen auf breiter Front verkauften. Hinzu kamen Bedenken um die finanzielle Solidität des Banken- und Finanzsystems (besonders Ungarn) sowie die Befürchtung, dass die gerade begonnene Rezession in Euroland länger und schwerwiegender ausfallen werde, als zuerst erwartet. Hierunter dürften die exportorientierten, bereits sehr eng mit der Wirtschaft der Eurozone verknüpften osteuropäischen Volkswirtschaften besonders leiden. In Teil 1 unserer Osteuropa-Serie wollen wir die Kursaussichten des polnischen Zloty für 2009 genauer unter die Lupe nehmen.
Allein im gerade begonnen Jahr 2009 hat der Zloty bereits Kursverluste von knapp 5% zum Euro hinnehmen müssen. EUR/PLN startete das neue Jahr zu Kursen um die 4,1500, testete kurz vergeblich die 4er-Marke auf der Unterseite und drehte dann massiv bis 4,3457 in der Spitze nach oben. Damit wurde der seit September 2008 bestehende kurzfristige Aufwärtstrendkanal von EUR/PLN nochmals nach oben verlassen und durch einen noch steileren Aufwärtstrend ersetzt. Prinzipiell ist mit einem Andauern der Zloty-Schwäche weit ins laufende Jahr hinein zu rechnen, wofür eine ganze Reihe von Faktoren sprechen.
Kurzfristig wird der Kurs der polnischen Valuta von den Entwicklungen am Geldmarkt belastet. So haben sich zahlreiche Unternehmen des Landes nicht ausreichend gegen einen fallenden Zloty abgesichert und müssen nun, da die Währung in recht kurzer Zeit deutliche Kursverluste hinnehmen muss, ihre Europositionen zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt hedgen. Händler be
richten, dass die Kursgewinne von EUR/PLN zu Jahresbeginn bereits Züge eines „Short Squeeze“ trugen. Polnische Unternehmen sollen im Zuge der seit September 2008 andauernden beschleunigten Aufwertungsbewegung des Währungspaars bereits Verluste von über einer halben Milliarde PLN mit Optionsgeschäften angehäuft haben, hieß es aus dem polnischen Finanzministerium. Besonders das Überwinden der auch psychologisch bedeutsamen 4er-Marke und die daraus resultierenden Stopp-Käufe zur Verlustbegrenzung hievten EUR/PLN noch über die 4,3000 nach oben, womit das Währungspaar ein neues Vierjahreshoch erreichte.
Längerfristig leidet die Notierung des Zloty darunter, dass sich die polnische Ökonomie mit Blick auf die erheblich an Fahrt verlierende globale Ökonomie hochgradig verwundbar zeigt. Strukturelle Probleme treten in der Abschwungphase wieder deutlich zutage, wobei die enge Ankoppelung der sehr exportabhängigen Wirtschaft an die Konjunktur des Euroraums die Achillesferse darstellt. Das Defizit in der polnischen Handelsbilanz hat sich im November auf 1,60 Milliarden EUR erhöht, nachdem es im Vormonat noch bei 1,53 Milliarden EUR gelegen hatte. Zugleich stieg die Arbeitslosenquote von zuvor 8,8% auf 9,1% deutlich an (erwartet 9,0%). Besonders schwach präsentierten sich die polnischen Einzelhandelsumsätze für November, die mit einem Plus von lediglich 2,7% im Jahresvergleich weniger als halb so stark zulegten, wie von Analysten im Schnitt mit 6,1% erwartet (Vormonat: +7,9%). Die polnische Vize-Finanzministerin Katarzyna Zajdel-Kurowska betonte, sie sei „überrascht“ über die schwachen Einzelhandelsdaten. Man habe zwar schlechte Daten erwartet, aber nicht so einen deutlichen Rückgang. Dies gelte vor allem, da sich das Lohnwachstum fortgesetzt habe, betonte sie.
Der an Fahrt gewinnende konjunkturelle Rücksetzer in Polen hat die Notenbank bereits auf Zinssenkungskurs einschwenken lassen, der allerdings noch nicht so ausge-
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Makro View prägt wie bei den großen Zentralbanken ist. Selbst nach der deutlichen Senkung im Dezember 2008 um 75 Basispunkte liegt das polnische Leitzinsniveau mit 5,00% weiter relativ hoch. Damit ist mit einer fortgesetzten geldpolitischen Lockerung im ersten und zweiten Quartal 2009 zu rechnen, was wiederum neuen Abwertungsdruck für den polnischen Zloty mit sich bringt.
Die an Schwung verlierende polnische Wirtschaft sowie die Aussicht auf weiter sinkende Zinsen lassen fortgesetzte Kursgewinne von EUR/PLN erwarten. Unruhe bringen zudem die Spekulationen darüber, ob die polnische Regierung an ihrem Zeitplan zur Euro-Einführung am 1. Januar 2012 festhalten wird. Polens Premierminister Donald Tusk ließ kürzlich in einem Interview verlauten, man wäre bereit, dieses Ziel zu überdenken, falls sich die Konditionen als ungünstig erweisen sollten. Zudem deutete die polnische Regierung an, dass man möglicherweise
den für Juni 2009 geplanten Beitritt zum EUR-Wechselkursmechanismus II (ERM II) nach hinten verschieben werde.
Auch wenn kurzfristige Gegenbewegungen immer möglich bleiben, sind die charttechnischen Aussichten für EUR/PLN klar bullisch. Oberhalb der 3,96er-Marke bleibt der kurzfristige Aufwärtstrend intakt, zudem dient die 4,0000 als solide Haltemarke. Bei aktuellen Kursen um die 4,30er-Marke hat EUR/PLN kurzfristig Luft bis 4,5000 nach oben, wo das Verlaufshoch von August 2004 angesiedelt ist. Danach rücken die 4,8000 sowie das 2004er- Jahreshoch bei 4,9404 in den Fokus.
Volker Zenk FXdirekt Bank
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Forex Snapshot Kursveränderung ausgewählter Währungspaare Änderung in % gg. Vorwoche
-6,30% -4,05% -3,21% -2,63% -2,62% -2,06% -2,01% -1,86% -1,43% -1,31% -0,94% -0,92% -0,61% -0,58% -0,26% 0,05% 0,52% 0,53% 0,61% 1,28% 1,32% 1,51% 1,62% 1,74% 2,14% 2,26% 2,87% 4,10% 4,84% 6,79% -10,00%-5,00%0,00%5,00%10,00% EUR/PLNUSD/CADEUR/CZKEUR/TRYAUD/CADUSD/SEKUSD/DKKGBP/CADUSD/MXNEUR/HUFEUR/GBPUSD/CHFEUR/SEKUSD/JPYUSD/HKDCHF/JPYSGD/USDEUR/JPYEUR/CHFEUR/USDEUR/ZARUSD/NOKAUD/CHFAUD/JPYGBP/CHFAUD/USDGBP/USDEUR/NOKCAD/JPYNZD/USD Seite 16
Forex Snapshot Kursveränderung ausgewählter Währungspaare Änderung in % seit 01.01.2008
-29,06% -35,78% 14,99% -26,77% -23,42% -27,01% -38,04% -23,62% 27,84% 34,72% -8,98% -10,09% -26,51% -3,56% -18,72% -0,47% -19,01% 14,72% -0,51% 23,60% 12,19% 27,86% -8,12% 10,85% 27,25% -3,52% 27,70% 4,34% 25,80% 20,13% -60,00%-40,00%-20,00%0,00%20,00%40,00% EUR/PLNUSD/CADEUR/CZKEUR/TRYAUD/CADUSD/SEKUSD/DKKGBP/CADUSD/MXNEUR/HUFEUR/GBPUSD/CHFEUR/SEKUSD/JPYUSD/HKDCHF/JPYSGD/USDEUR/JPYEUR/CHFEUR/USDEUR/ZARUSD/NOKAUD/CHFAUD/JPYGBP/CHFAUD/USDGBP/USDEUR/NOKCAD/JPYNZD/USD Seite 17
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