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CRX ED9 Widerstands-Kaskade - Monday, 27. February 2012
EDIT:

Ich habe jetzt das kleine Stück an der Bruchstelle entfernt (war noch 1,5 Windungen übrig) und die "Spirale" am Ende wieder angelötet.

Funktioniert wunderbar, alle Stufen :)
Auch wenn der erste Widerstand jetzt "gekürzt" ist, bemerke ich keinen Unterschied zu vorher.

Ist wirklich kein Hexenwerk.
Gebläsewiderstand repaieren??? - Monday, 16. May 2011
Hallo,

daa mein Gebläse auf den Stufen 1 und 2 nicht mehr geht, gehe ich von einem defekten Gebläsewiderstand aus.Auf mehreren Bildern habe ich gesehen, dass der Widerstand aus verschieden dicken Drähten besteht, der als Spirale gewickelt wurde.
Nen neuer Gebläsewiderstand kostet laut Recherche ca 35-40€
Nun mein Gedanke:

Kann man den Widerstand der Drähte von Stufe 1 und 2 mit nem Multimeter nicht nachmessen?
Wenn man dann einen Widerstandwert hat kann man ja eiegntlich einen ganz normalen Eektronikwiderstand einlöten oder nicht?
Ich kenne mich mit Elektronik nicht sehr gut aus deshalb meine Frage an Experten ;-)

Son normaler Widerstand kostet doch nicht die Welt oder? Jedenfalls keine 40€

Wäre schön, wenn Ihr mal eure Meinung sagt oder habt Ihr sowas schon gemacht?

Gruß
Marc
Suche Idee für Nabendeckel - Thursday, 5. May 2011
Mach ne Spirale drauf, so nen Hypnoseteil. :D
Jetzt Grip gucken! - Monday, 2. May 2011
was aber lustig is. die szene in tokio drift mit der spirale ist ECHT!!!! und kein fake, wie der sagte. ich hab davon das making of auffer DVD!!!
motor wärend fahrt auf einen schlag aus -kein zündfunke mehr - Saturday, 22. January 2011
Denk mal Zündverteiler... Nen gebrauchten von nem Kumpel versuchen oder so, dann weißt du ob es daran liegt. Der geht oft mal noch so viel km hops...
Vll. reicht es sogar ihn nur zu reinigen und die spirale die da drin ist mal zu säubern.
Baltic Racing Kalender 2010 - Tuesday, 17. November 2009
Hallo Leute,

ich möchte euch hier mal den neuen Baltic Racing Kalender anbieten.

Der Kalender dreht sich natürlich um den aktuellen Rennwagen vom Baltic Racing Team, welcher von den hübschen Studentinnen der FH Stralsund präsentiert wird. ;)

Der Kalender im Format 38cm x 32cm besteht aus 14 Seiten (Deckblatt, Infoblatt, 12 Monate), wird von einem stabilen Papprücken gestützt und von einer silbernen Spirale gebunden.

Der Preis beträgt 14,90€ all inkl. (8,00€ Kalender plus 6,90€ Versand).
Die Zahlung ist nur per Vorkasse möglich!
Ihr könnt entweder per PN bei mir bestellen oder Ihr nutzt folgenden Link:
http://racing.sx.fh-stralsund.de/index.php?option=com_facileforms&Itemid=137&lang=de

Hier noch 3 Bilder damit ihr eine kleine Vorstellung bekommt:





Achja, der Kalender ist streng auf 1500 Stück limitiert!

MfG Kuschi
del sol Bj.93 Frage zum Sitz - Thursday, 10. September 2009
Also....

ich habe nochmal nachgeschaut und festgestellt das ich eine ca. 3cm lange Spirale (leicht fettig oder schmierig) verloren habe und KEINE Schraube.

Stört mich aber trotzdem. Wo kann die fehlen? Lag wie gesagt unterm Sitz.

Ist der Sitzausbau/einbau zeitaufwendig?
Abwrackprämie zerstört in Afrika gigantische Werte - Friday, 14. August 2009
Uiuiui da wars aber schon echt spät ! zu dem zeitpunkt war mein bregen schon im leerlauf ;) - das mit der "fundierten Meinung" nehm ich mal als kompliment, da meine meinung weniger "fundiert" als "man sollte schon mla den eigenen Kopf benutzen und sich wenn möglich seine welt ansatzweise erklären können" ist.

An dieser Stelle sei mir gestattet mich mal etwas von eigentlichen Thema zu entfernen beziehungsweise etwas weiter auszuholen:

Das der beinahe Kollaps der Weltwirtschaft natürlich von "Global player" bis zum winzig Supermarkt ums eck betrifft ist klar, jedoch ist vieles davon leider Hausgemacht und war für mich - der von dem ganzen Kram in Wahrheit eher weniger Ahnung hat - vollkommen klar ersichtlich bzw es wundert mich das es noch nicht viel früher zum (WIRKLICHEN) Crash gekommen ist.

Als Ekpfeiler meiner Argumentation weshalb ich finde daß das "volkommen unerwartete eintreffen der Krise" für mich fast schon eine frechheit der Leute ist die damit ihre Brötchen verdienen (Wirtschafter wie Politiker) ist wäre zu nennen:

[Vernetzung der Märkte]
Fluch und Segen zugleich. klar ist es von unschätzbarem Vorteil international wenn nicht sogar global investitionen und geschäfte zu machen, jedoch dann bitte mit "VERANTWORTUNG" (die vielen die damit geld verdienen vollends abhanden gekommen zu sein scheint)!! wie kann es sein das Kredite in Ameríka als geldanalge gehandelt werden?!?! konnte mir noch niemand erklären... oder allgemein der Aktienhandel! sowas müsste ERNSTHAFT reglementiert sein! wenn ich das mit meinem "fünf prozent - halbwissen" richtig durchblicke KÖNNTE jemand wenn er die richtige (Murdoch-große) Menge Geld oder Werte in den markt gibt und an ungünstiger (oder für ihn günstiger stelle) wieder entzieht das ganze so in schieflage bringen daß das ganze wie ein Kartenhaus im Wind zusammenstürzt und auch mit den größten anstrengungen nicht mehr zu retten wäre.

[ständiges Wachstum]
irgendwo habe ich mal aufgeschnappt das die Wirtschaft ohne wachstum zusammenbricht - kein misverständlicher "insider-slang", klare aussage , leicht verständlich , alles klar!
Was ich (ganz subjektiv) daran jedoch NICHT verstehen kann wie will man das auf lange sicht (also WIRKLICH lange sicht) aufrecht erhalten?! Je länger ich da drüber nachdenke desto absurder wird das ganze für mich. STÄNDIGES wachstum bedeutet doch (extrem simplifiziert ausgedrück) das Firma X von Produkt Y im jahr 2 mehr einheiten verkaufen muss als im jahr 1, in jahr 3 wiederum mehr als in jahr 2 usw,usw,[...] . wie soll das gehen? also klar 10,50,100 jahre klar - das wird wohl gehen aber dann? irgendwann sind doch die Märkte schlicht "übersättigt"!(?) ein ganz weltliches beispiel: Textilwaschmittel - wie viele sorten von wie vielen herstellern gibt es da? und jeder Hersteller (wobei es sind X produkte von einem einzigen Hersteller - wer weis ob es mehr als drei große gibt) muss pro jahr mehr und mehr davon verkaufen.... DAS sind so sachen die mich echt nachdenklich am Kopf kratzen lassen.

[Gier und verschiebung der "Kaufkraft"]
Da der Kapitalismus nicht ohne "verlierer" funktioniert - weil leider ist es so - wird durch die immer "vernetzteren" Märkte , die Geswchwindigkeit mit der sich die Märkte entwickeln etc. das Gefälle zwischen denen die Geld haben und die die kein Geld haben (etwas überspitzt aisgedrückt) größer und größer. was wiederum dazu führt das um die Produkte überhaupt verkaufen zu können diese günstig angeboten werden müssen. Was in seiner konsequenz wiederrum bedeutet das diese güstiger hergestellt werden müssen - da der Kapitalist (als synonym für die firmeneigner, aktionäre und alle anderen die MIT der FA Geld verdienen) jedoch wiederum nicht weniger verdienen kann weil dann kein wachstum mehr entsteht, muss er an anderer Stelle "die herstellungskosten drücken" - z.B. durch maschinisierung/roboterisierung.
Potenziert man diese "Spirale" jetzt jedoch mal weiter und weiter , bleibt am ende (womöglich wieder überspitzt - jedoch nicht bar jeder möglichkeit) das keiner mehr übrig bleibt der nicht MIT sondern VON der FA geld verdient... wer zum henker KANN dann noch die Produkte kaufen?!

Versteht mich nicht falsch: ich bin weis gott kein kommunist o.Ä. und Lösungsansätze sind mir auch nicht eingefallen bei denen niemand "Dikatatur" schreit, jedoch wollt ich mal so ein paar Gedanken in den Raum werfen die mir beim "symptom" Abwrakprämie kommen wenn ich VERSUCHE mich mit den Hintergründen auseinanderzusetzen.....

Nunja, das mit "die größten Kritiker mit fadenscheinigen Argumenten [...] und Aufmacher einschlägiger Zeitungen wiedergeben"... Erstens ist es das selbe Phänomen wie mit der "bratstube unter den zwei goldenen bögen" dort isst auch niemand und trotzdem ist die "F3-Company" in der Rangliste der weltgrössten konzerne bestimmt nicht gerade der mit der roten Laterne - genau wie niemand die "Zeitung" mit den "Anti-Sehtest-Überschrfiten"liest..... manchmal habe ich aber das Gefühl das die Systematische verblödung der Gesellschaft irgend einem perfiden Plan folgt der noch dem schlimmsten Comic bösewicht vor neid erblassen lassen würde :roll:

einen gesegneten Fernsehfreien Abend - der Chrischi
Entfernen übler Gerüche - Krebsgeruch im Sitzpolster - Monday, 16. February 2009
Jetzt hab ich einiges über das Abschlagen von Ledersitzpolstern gelernt - und das kam so:

Am vorletzten Sonntag lief der Saft von eingelegten kleinen Krebsen im Kofferraum aus, eigentlich kippte ein Korb um, in dem das Glas stand.
Aus lauter Dankbarkeit, daß das Glas nicht korrekt verschlossen war, schoß das Salzwasser in Richtung Rücksitz.

Wer schon mal den Duft eines verendeten Schalentiers roch, weiß wie mein Auto von innen roch - unbeschreiblich übel mit ständigem Erinnerungswert wenn jemand Schalentiere am Tisch verzehrt.

Eine oberflächliche Reinigungsaktion des Teppichs - nach Ausbau des Sitzes war nicht genug!
Das Reinigen des Teppichs über dem Campingtisches mit Allesreiniger war noch die leichteste Übung!

Gute Dienste tat ein Manual (PDFs) leider in engl. Sprache.
- Sitzhälfte ausgebaut und die Rückenlehne entfernt
- Sitzbezug fachgerecht entfernt (die Klemmschiene am Dehnungsstoff hebelte ich sachte und ohne Beschädigung mit einem Schraubendreher aus, Nachschieben des Leders war hilfreich)
- Sitzunterteil bis auf das Gestell entfernt (Sitzschienen mußten verschoben werden, damit die untere Abdeckung entfernt werden kann)
- es gibt 6 Ringe mit denen vernähte Plastikhalterungen das Leder von unten auf dem Schaumstoff fixieren; die Ringe müssen mit dem Schraubendreher gespreizt werden und anschließend mit der Spitzzange aufgebogen werden, bis sie verdreht werden können

--> Dauer der Zerlegung:
Autodidakt. Laien wie ich benötigen etwa 4 Stunden

Werkzeug zum Abdecken des Bezuges:
- flacher Schraubendreher
- Spitzzange
- Flachzange zum Aufbiegen der Halteringe

- Sitzbezug (Leder) mit Allesreininger oberflächlich abgewischt und den Abschlußstoffstreifen ordentlich mit Reiniger getränkt und abgeduscht (Geruch von verwesten Krebs)
- das feinporige Schaumstoffpolster ebenso mit Allesreiniger durchtränkt und ordentlich abgeduscht (Geruch von verwesten Krebs)
- nach dem Trocken im überheizten Bad - nicht in der Nähe der Heizung! und Nachtrocknen bei Zimmertemperatur befindet sich Flugrost auf den im Schaumstoff eingegossenen Haltedrähten
--> mit Ballistol einreiben

- Zusammenbau des kompletten Sitzunterteils in 3 Std.
- ganz tückisch sind die 6 Ringe mit denen das Sitzleder von unten auf dem Schaumstoff fixiert ist
- neue Ringe sind nicht erforderlich, wenn die benutzten wieder zu einer Spirale zusammengebogen werden
- größte Vorsicht beim Verbinden und Einhängen der Sprialringe (beide Enden sind scharf wie die Krallen eines Raubtieres und können tief in Finger eindringen - ist mir passiert)
- Die Ringe müssen im Sitz rund gebogen und seitl. zusammengedrückt werden, damit nichts spitziges durch den Sitzbezug dringen kann

Werkzeug zum Aufschlagen des Bezuges:
- flacher Schraubendreher
- Spitzzange
- Kombizange mit runder Aussparung

- Polster auf dem Träger fixieren und vorne im unteren Rahmen einhaken und Sicherheitsgurte anschrauben
- Einhaken und Befestigen der unteren Plastikabdeckung erfordert etwas Gefühl
(4 Befestigungspunkte erfordern große Hände oder einen Helfer)
- das Polster oder den Dehnstoff in die hintere Klemmschiene eindrücken erfordert nochmals die letzte Kraft - wie es aussehen muß zeigt die andere Rücksitzhälfte.
- Rücklehne wieder anschrauben und die beiden seitl. Plastikabdeckungen anschrauben
- Fertig

Den Gestank entfernte ich mit 2 maliger Behandlung mit einem Geruchskiller (ca. 0,2 Liter) und nach Trockung durch das Absaugen mit einem Naßstaubsauger.
Als abschließenden Geruchsbeseitiger diente Apfelessig, der nochmals auf die gereinigten Teppichteile von oben und unten und auf die darunterliegende Karosserieteile und Sicherheitsgurt nicht zu sparsam mit einem Schwamm aufgetragen wurde.
verbrauchte Menge Essig:
0,2 Liter für Mehr als die Hälfte des Teppichs unter der Rücksitzbank + Unterseite des Teppichs + darunterliegenden Fahrzeugblech

Jetzt werde ich mir noch 3 Säckchen mit Kaffeepulver ins Auto hängen und abwarten, was die wärmeren Außentemperaturen so bringen.
Auf den Geruch von verwesten Krebszeug bin ich jetzt ziemlich sensibel.

Link zum Manual (falls das so nicht gewünscht ist, bitte entfernen):
http://hondatech.info/
"CR-V07 Service manual eng"
RAR-Datei downloaden und die CD-Image "CRV02.nrg" entpacken und ggf. brennen.
Die PDFs stehen im Ordner:
/data/doc/pdf/Manual_UK_Shop/

Ruecksitz_Ausbau_Kapitel_20_Seite_113
Ruecksitz_Scherheitsgurte_Befestigung_Kapitel_23_Seite_10
Ruecksitz_Sitzflaeche_freilegen_Kapitel_20_Seite_120

Geruchskiller:
HG Entferner aller üblen Geruchsquellen
"...eliminiert vielmehr die Geruchsquelle mit Hilfe natürlicher Enzyme und Mikroben..."

Zeitansatz für Hobbybastler:
Montag Mittag bis Donnerstag nachmittag

Martin
Forex Report fortlaufend - Friday, 23. January 2009
&GodmodeTrader
F rex
CFD
Forex & CFDs:
Das Beste aus zwei Welten
Inhaltsverzeichnis
Ausgabe 0309 – 19.01.2009
Seite 1 Editorial
Seite 3 Makrodaten-Check
US-Arbeitsmarkt - noch kein Ende der Katastrophe...
Seite 5 Video-Check
Ölpreis in 2009 - Es wird Zeit, Shortpositionen aufzulösen!
Bodenbildung möglich!
Seite 6 CFD Trading
Seite 7 Der GodmodeTrader Chartlehrgang
Chartintervalle (Chartperioden) - Teil III
Seite 9 Chartanalysen
Major Currencies: EUR/USD, EUR/JPY
Devisen Galerie: EUR/HUF
Seite 11 Neues aus dem Web
Seite 13 Forex Snapshot
Tendenzen ausgewählter Währungspaare
Makro View: Osteuropa-Währungen im Fokus
Seite 13 Impressum/Disclaimer
&GodmodeTrader
F rex
CFD
Forex & CFDs:
Das Beste aus zwei Welten
Inhaltsverzeichnis
Ausgabe 0309 – 19.01.2009
Seite 1 Editorial
Seite 3 Makrodaten-Check
US-Arbeitsmarkt - noch kein Ende der Katastrophe...
Seite 5 Video-Check
Ölpreis in 2009 - Es wird Zeit, Shortpositionen aufzulösen!
Bodenbildung möglich!
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Chartintervalle (Chartperioden) - Teil III
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Major Currencies: EUR/USD, EUR/JPY
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Tendenzen ausgewählter Währungspaare
Makro View: Osteuropa-Währungen im Fokus
Seite 13 Impressum/Disclaimer
Editorial

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

hoffentlich wachen die Leute bald auf und erkennen, was sich
da gerade vor unseren Augen abspielt: Wir sind mitten in der
schwersten Weltwirtschaftskrise seit 100 Jahren -und viele
glauben immer noch, alles sei normal und werde schon bald
wieder in geordneten Bahnen verlaufen.

Das muss man sich vorstellen: Am Donnerstag meldete sich die
US-Regierung mit einer weiteren Finanzspritze im dreistelligen
Milliardenbereich zu Wort, diesmal wird die Bank of America
(BAC) mit läppischen 138 Milliarden US-Dollar gerettet. Und
die Anleger feiern die Meldung als ganz tolle Nachricht. Darf
man in aller Bescheidenheit einmal daran erinnern, dass US-
Finanzminister Henry Paulson noch vor etwa 14 Monaten
tönte, es werde keine Übernahme angeschlagener Konzerne
durch die US-Regierung geben?

Der Platz würde nicht ausreichen, all die Kandidaten aufzuzählen,
die in den USA jetzt unter staatlicher Obhut stehen.

Und 100 Milliarden US-Dollar, da war sich Henry Paulson
sicher, die würden ausreichen, um die Finanzkrise zu lösen. 100
Milliarden!

Mit solchen Kleckerbeträgen gibt man sich heute nicht mehr
zufrieden.

Und so geht es weiter. Tag für Tag werden wir von
Negativrekorden überrascht, die es in dieser Form noch
nie gegeben hat. In dieser Woche, nur als Beispiel, musste
die Deutsche Bank (WKN 514000) mit einem Minus von
fast fünf Milliarden Euro den größten Quartalsverlust ihrer
Firmengeschichte einräumen.

Klar dürfte sein: Ein weiterer Milliardenverlust würde nach der
Commerzbank auch die Deutsche Bank in die Arme des Staates
treiben. Ein erster Schritt ist bereits getan: Über die Post sitzt
die Bundesregierung bei der Deutschen Bank jetzt mit im Boot.
Armer Josef Ackermann...

Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren noch
verstärken. Der Staat springt ein, weil die freien Kräfte des
Marktes versagt haben. Leider zeigen die Entwicklungen bei
den Landesbanken, dass die Staatsdiener auch keine besseren
Banker sind.



Makrodaten-Check
Dass in den USA die Arbeitsplätze derzeit mit einer
Geschwindigkeit verloren gehen, wie man das seit fast 100
Jahren nicht mehr gesehen hat, das sollte jeden wachrütteln: In
Deutschland wird es in einigen Monaten nämlich ganz genauso
sein. Die deutsche Konjunktur hinkt der US-amerikanischen um
einige Monate hinterher. Nur deshalb ist es hier zu Lande im
Moment noch nicht ganz so schlimm.

Doch man weiß sich ja zu helfen: Rund um den Erdball schrauben
die Notenbanken die Zinsen herunter. USA, England, in dieser
Woche die EZB – überall das Gleiche. In heller Aufregung wird
versucht, den Dampfer wieder flott zu bekommen.

Bärenmarktrallye?

In der Tat wäre es denkbar, dass die Maßnahmen zunächst
greifen und die Börsen sich berappeln. Die Stimmung
jedenfalls ist so schlecht wie selten, das zumindest spricht aus
antizyklischer Sicht für eine nahende Bärenmarktrallye.

Doch sollte sie irgendwann kommen, die Rallye, vielleicht schon
in der kommenden Woche mit der Amtseinführung von Barack
Obama, dann wird es besonders gefährlich: Sollte sich im Zuge
dessen die Ansicht durchsetzen, dass die Krise ausgestanden
ist, dann muss man sehr aufpassen. Eine Kreditblase, die in
Jahrzehnten entstanden ist, von einer Dimension, wie sie die
Welt noch nie gesehen hat, die wird nicht in ein paar Monaten
abgebaut sein.

Doch einstweilen ist von einer Rallye ohnehin kaum etwas zu
sehen. Statt dessen gibt es jede Menge Flickschusterei. Auch
die Bundesregierung mischt sich jetzt ein, mit dem größten
Konjunkturpaket aller Zeiten.

Doch die Probleme werden bleiben:

Schon vor Jahren hätte man gegensteuern und eine Rezession
auch einmal zulassen müssen. Als reinigenden Prozess,
gewissermaßen. Das ist ja gerade ein wichtiges Merkmal der
freien Marktwirtschaft: Dass ungesunde Entwicklungen auch
von alleine korrigiert werden, wenn man es zulässt. Doch genau
das man hat man versäumt. Zu groß war die Gier, zu verlockend
der Reichtum auf Pump. Jetzt wird uns die Rechnung präsentiert

– und zwar uns allen.
Durch den Zins- und Zinseszinseffekt haben wir es mit einer
exponentiellen Entwicklung bei der Verschuldung zu tun.
Irgendwann fällt das Kartenhaus in sich zusammen, und
genau das sehen wir jetzt. Das Problem bleibt, dass die
Ursachen der in den USA entstandenen Wirtschaftskrise, (zu
niedrige Realzinsen, zu geringe Ersparnisse, zu viel Konsum,

privatwirtschaftliche Finanzierungsdefizite, Überschuldung
und Kapitalfehlleitungen) mit genau jener Politik bekämpft
werden, die Auslöser der Misere sind.

Um es mit Albert Einstein zu sagen:

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise
lösen, durch die sie entstanden sind“.

Rund um den Erdball fluten die Regierungen die Kapitalmärkte
jetzt mit Staatsanleihen und anderen Instrumenten, um ihre
Konjunkturpakete zu finanzieren und ihre Haushaltslöcher zu
stopfen. Und weil die Anleger der Meinung sind, dass ihr Geld
in den Händen der Regierungen gut aufgehoben ist, werden
diese Papiere gekauft wie noch nie:

Die größte Blase aller Zeiten sehen wir derzeit bei den USamerikanischen
Staatsanleihen. Doch sie wird genauso platzen,
wie alle ihre Vorgänger, die sich im Vorfeld dieser Krise gebildet
hatten. Und dann bleibt kein Stein mehr auf dem anderen. In
der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die vor
wenigen Tagen erschienen ist, hatten wir uns ausführlich mit
diesem Thema beschäftigt.

Zur Anmeldung klicken Sie bitte hier...

Ihr Andreas Hoose
Chefredakteur Antizyklischer-Boersenbrief.de

Zum Autor:

Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen
Börsenbriefs und Geschäftsführer des Antizyklischen
Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette
Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien!
Informationen finden Sie unter:

_antizyklischer-börsenbrief.de und
_antizyklischer-aktienclub.de

Seite 2

Makrodaten-Check
Wirtschaftsdaten:

US-Arbeitsmarkt - noch kein Ende der Katastrophe...

Börsianer haben es nicht leicht: Tag für Tag werden sie mit Wirtschaftsdaten überflutet. Um zur rechten Zeit die richtigen Entscheidungen
treffen zu können, sollte man die wichtigsten Informationen nicht nur verstehen, sondern auch einzuordnen wissen.

Wir werden Sie in Zukunft an dieser Stelle über die wichtigsten Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA informieren und erläutern, was die
Informationen für die Börsen bedeuten.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich dem Reigen der anderen Notenbanken angeschlossen und in der vergangenen Woche die
Leitzinsen ebenfalls gesenkt. Auch hier ein Rekord: Mit 2,00 Prozent sind die Zinsen in Euroland jetzt so niedrig wie noch nie.

Montag:

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der Gesamtumsatz im
verarbeitenden Gewerbe in Deutschland im November um
6,4 % gesunken. Im Vormonat hatte das Minus 3,2 % betragen
(revidiert von -3,3 %), im September wurde ein Rückgang um
2,4 % verzeichnet. Der Inlandsumsatz ist im Januar-Jahresvergleich
um 5,1 % gefallen, der Umsatz mit dem Ausland um 8,2
%. Im Saison- und arbeitstäglich bereinigten Vergleich zum Vormonat
nahm der Umsatz-Volumenindex im Januar um 4,2 % ab
nach 0,0 % im Vormonat und -4,2 % zwei Monate zurück. Im
Inlandsgeschäft sank der Index dabei um 3,2 %, im Auslandsgeschäft
fiel er um 5,5 %.

Die deutsche Rohstahlproduktion ist im Dezember zum Vorjahresmonat
um 5,6 % gesunken. Gegenüber dem Vormonat
sank die Produktion von Rohstahl um 25,2 %. Saison- und kalenderbereinigt
ergab sich allerdings ein Minus in Höhe von
27,5 %. Im Gesamtjahr 2008 sank die Rohstahlproduktion in
Deutschland um 5 % auf 39,41 Mio. Tonnen. Die Roheisenproduktion
ist im Dezember binnen Jahresfrist in Deutschland um
6,6 % gesunken.

Dienstag:

Die deutschen Großhandelspreise sind im Dezember gegenüber
dem Vormonat um 3,0 % gesunken nach -3,3 % im Vormonat.
Im Jahresvergleich ist der Preisindex des Großhandels in
Deutschland um 3,3 % gefallen nach zuvor -0,8 %.

Die britische Leistungsbilanz weist für November ein Defizit
in Höhe von 4,5 Mrd. Britische Pfund aus, nach einem Minus
von -3,9 Mrd. im Vormonat. Das Handelsdefizit liegt bei -8,3
Mrd. Pfund nach zuvor -7,6 Mrd. Pfund. Die Dienstleistungsbilanz
weist hingegen einen Überschuss in Höhe von 3,9 Mrd.
Pfund aus. Im Vormonat hatte das Plus hier noch bei 3,8 Mrd.
Pfund gelegen.

Die US-amerikanische Handelsbilanz weist für November ein
Defizit in Höhe von 40,44 Mrd. US-Dollar aus. Erwartet wurde
ein Minus im Bereich 51,5 bis 52 Mrd. US-Dollar. Im Vormonat

hatte das Defizit noch bei 56,69 Mrd. US-Dollar gelegen. Somit
wurde der Vormonatswert von zunächst veröffentlichten 57,2
Mrd. US-Dollar revidiert.

Das US-amerikanische Haushaltsdefizit liegt im Dezember
bei 83,624 Mrd. US-Dollar. Erwartet wurde ein Minus im Bereich
von 33 bis 83 Mrd. US-Dollar. Ein Jahr zuvor hatte der Haushalt
in den Vereinigten Staaten noch einen Überschuss in Höhe von
48,3 Mrd. US-Dollar ausgewiesen.

Mittwoch:

Die deutsche Wirtschaftsleistung ist in 2008 zum Vorjahr saison-,
preis- und kalenderbereinigt um 1,3 % gestiegen nach
+2,5 % in 2007.

Unser Kommentar:

Dass die Wirtschaft in 2008 noch moderat gewachsen ist, ist der
relativ starken ersten Jahreshälfte zu verdanken. In 2009 weht ein
anderer Wind: Derzeit brechen die Exporte und die Auftrageingänge
der deutschen Industrie in noch nie gesehener Geschwindigkeit
zusammen. Einige sehr pessimistische Analysten sehen die Konjunktur
in Deutschland in 2009 bereits um fünf Prozent einbrechen.
Die Frage wird sein, wie viel von diesen Entwicklungen bereits in
den Kursen eingepreist ist. Niemand kann das im Moment sagen.

Die Industrieproduktion in der Euro-Zone ist im saisonbereinigten
Monatsvergleich im November um 1,6 % gesunken. Im Vormonat
war die Produktion der Eurozonen-Industrie um ebenfalls 1,6 %
(revidiert von -1,2 %) gefallen. Im Jahresvergleich hat die Produktion
in der Industrie um 7,7 % abgenommen nach zuvor -5,7 %.
Damit wurde der für den Vormonat veröffentlichte Rückgang von
-5,3 % nach unten revidiert.

Der US-amerikanische Umsatz im Einzelhandel ist im Dezember
um 2,7 % zurückgegangen. Erwartet wurde ein leichter Umsatzrückgang
von 1,0 bis 1,1 %. Im Vormonat war der Umsatz des Einzelhandels
in den Vereinigten Staaten um 2,1 % gefallen, revidiert
von -1,8 %.

Seite 3

Makrodaten-Check
Ohne die Autoverkäufe ist der Einzelhandelsumsatz in den USA um
3,1 % zurückgegangen. Gerechnet wurde mit einem Bereich von
-1,1 bis -1,3 %. Einen Monat zuvor war ein Rückgang um 2,5 % zu
verzeichnen gewesen (revidiert von -1,6 %).

Die US-amerikanischen Importpreise sind im Dezember um 4,2 %
gefallen nach zuletzt -7,0 % (revidiert von -6,7 %). Ohne Öl sind die
Einfuhrpreise in den Vereinigten Staaten um 1,1 % gesunken nach
zuvor -1,8 %.

Die US-amerikanischen Exportpreise sind im Dezember insgesamt
um 2.3 % gefallen nach zuvor -3,4 % (revidiert von -3,4 %). Ohne
landwirtschaftliche Erzeugnisse sind die Ausfuhrpreise um 1,9 %
gefallen nach zuletzt -2,9 %.

Die US-amerikanischen Lagerbestände sind im November um 0,7
% zurückgegangen. Erwartet wurde ein Rückgang um 0,5 %. Die
Umsätze sind gleichzeitig um 5,1 % gefallen.

Die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) sind
in der vorangegangenen Woche um 1,2 Mio. Barrel gestiegen,
nach zuvor +6,7 Mio. Barrel.

Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA
im Wochenvergleich um 2,1 Mio. Barrel ausgeweitet, nach zuletzt
einem Plus in Höhe von 3,3 Mio. Barrel.

Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das
Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten
Staaten um 6,4 Mio. Barrel geklettert, nach zuvor +1,8 Mio.
Barrel.

Donnerstag:

Die Kfz Neuzulassungen sind im Bereich der EU und der EFTA
im Dezember verglichen mit dem Vorjahr um 17,8 % gefallen
nach -25,8 % im Vormonat und -14,5 % im Monat davor. Im Vergleich
Januar bis Dezember mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum
sind die Neuzulassungen bei den Pkws um 7,8 %
zurückgegangen.

Die Verbraucherpreise sind zum Vormonat um 0,3 % geklettert
nach zuletzt -0,5 %. Die Jahresteuerung liegt bei 2,6 % gegenüber
2,3 % in 2007. Der für Europa berechnete harmonisierte
Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im Dezember
gegenüber dem Vorjahr um 1,1 % erhöht. Im Monatsvergleich
kletterte der harmonisierte Index um 0,4 %. Die Schätzung vom

30. Dezember 2008 wurde damit bestätigt.
Die Jahresteuerung in der Eurozone liegt im Dezember bei
1,6 %. Die offizielle Vorabschätzung war ebenfalls von 1,6 %
ausgegangen. Im Vormonat lag die jährliche Inflationsrate bei
2,1 %. Ein Jahr zuvor hatte die Rate bei 3,1 % gelegen. Der Mo


natsvergleich wird mit -0,1 % angegeben. Die Jahresteuerung
für den gesamten Bereich der EU liegt im Berichtsmonat bei 2,2
% nach 2,8 % im Vormonat und 3,2 % im Jahr zuvor. Auf Monatssicht
liegt die Inflationsrate bei -0,1 %.

Wie erwartet senkt die EZB die Zinsen um 50 Basispunkte auf
dann 2,00 % nach zuletzt 2,50 %.

Die US-amerikanischen Erzeugerpreise sind im Januar um
-1,9 % gesunken. Die Kernrate der US Produzentenpreise ist um
+0,2 % gestiegen.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in den USA
auf 524.000 gestiegen. Erwartet wurden 500.000 neue Anträge
nach zuvor 470.000 (revidiert von 467.000).

Unser Kommentar:

Im Oktober und November waren erstmals in der Geschichte der
US-amerikanischen Arbeitsmarkt-Statistik seit 70 Jahren in zwei
aufeinander folgenden Monaten mehr als 500.000 Arbeitsplätze
weggefallen. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in
dieser Woche deutet an, dass die Serie sogar noch weiter gehen
könnte. Für die Konjunktur in den USA ist das denkbar ungünstig.

Der New York Empire State Index der New York Fed notiert im Januar
bei -22,20. Im Vormonat hatte er noch bei -27,88 gestanden,
revidiert von zunächst veröffentlichten -25,8. Erwartet wurde der
Januar im Bereich -24,5 bis -25.

Der Philly Fed Index notiert im Januar bei -24,3. Erwartet wurde er
im Bereich -35. Im Vormonat hatte er bei -32,9 gestanden.

Die US-amerikanischen Erdgasvorräte („Nat Gas Inventories“) sind
in der letzten Woche um 94 Bcf auf 2.736 Bcf zurückgegangen. In
der vorangegangenen Woche waren die Bestände in den USA um
47 Bcf geschrumpft, im Vorjahr hatten sie bei 2.708 Bcf gelegen.

Freitag:

Im Vergleich zum Vorjahr ist in Deutschland die Zahl der Beschäftigten
im Bereich des verarbeitenden Gewerbes insgesamt
im November um 1,8 % auf 5,4 Mio. gestiegen. Gleichzeitig
wurden 3,9 % weniger, nämlich insgesamt 700 Mio.,
Arbeitsstunden registriert. Die Entgelte stiegen im selben Zeitraum
um 1,5 % auf 23,2 Mrd. Euro.

Die Handelsbilanz der Euro-Zone weist in der ersten Schätzung
für November ein Defizit von 7,0 Mrd. Euro aus verglichen
mit einem Überschuss in Höhe von 2,3 Mrd. Euro ein Jahr zuvor.
Das Plus des Vormonats lag bei 0,5 Mrd Euro. Die Ausfuhren
sind im Berichtsmonat zum Vormonat saisonbereinigt um
4,7 % gefallen , die Einfuhren um 2,5 % gesunken.

Seite 4

Makrodaten-Check
Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern
raten, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen
Börsenbriefs, die in Kürze erscheint.

Anmeldemöglichkeit (1) :
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Anmeldemöglichkeit (2) :
Das Jahres-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs


Zum Autor:


Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs
und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs.
Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die
Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden
Sie unter

_antizyklischer-börsenbrief.de und
_antizyklischer-aktienclub.de

Forex Video-Check


Seite 5
Ölpreis in 2009 -
Es wird Zeit,
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Head of Trading bei Godmode Trader.de
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Krones AG – Bärische Ausgangslage…

Krones AG – Kürzel KRN (DE)– Aktuell: 25,81 Euro

Charttechnische Situation: Krones konnte sich bereits ab Oktober
nach einem Abverkauf bis auf 27,45 Euro fangen. Es folgte dann eine
Konsolidierung, die Aktie konnte aber nur eine Seitwärtsbewegung
zwischen 27,45 Euro und 32,60 Euro etablieren. Daraus rutschten die
Notierungen in der Vorwoche nach unten heraus. Zunächst kommt es
zwar zu einer Gegenbewegung, dies aber bei geringer Dynamik, so
dass unterhalb der 27,45 Euro bald wieder von nachgebenden Notierungen
ausgegangen werden kann. Geht es unter die 25,20 Euro
auf ein neues Tief, dann sind Abgaben bis auf 20,00 Euro mittelfristig
zu erwarten.

Trading: Ein Einstieg bietet sich bei Krones via Stopp-Sell-Order bei
25,10 Euro an. Der Stopp-Loss kann bereits bei 26,95 Euro platziert
werden. Mehr als 1,00 % des Depotwertes sollten in einer Tradingposition
nicht riskiert werden.

Krones AG: Einstieg: Stopp-Sell-Order: 25,10 Euro
Stopp Loss gesamt: 26,95 Euro
Risiko bis Stopp Loss: 7,37 %
Möglicher Gewinn bis 20,00 Euro (CRV ca. 2,76)
Krones AG – Bärische Ausgangslage…
Randgold: Einstieg: Direkter Kauf
Stopp-Loss gesamt: 2.520 Pence
Risiko bis Stopp Loss: 12,29%
Möglicher Gewinn bis 3.400 Pence (CRV ca. 1,49)
Möglicher Gewinn bis 4.000 Pence (CRV ca. 3,19)
Randgold – Neues Kaufsignal ist aktiviert
Randgold – Neues Kaufsignal ist aktiviert

Randgold – Kürzel RRS (UK)– Aktuell: 2.873 Pence

Charttechnische Situation: Zu den stärksten Aktien des Goldsektors
zählt Randgold. Die Aktie rutschte im vergangenen Jahr zwar ebenfalls
mit dem Sektor ab, es ging ausgehend von 2.800 Pence auf 1.390
Pence zurück, in den Vormonaten gelang aber eine umfassende Erholung.
Dabei erreichte Randgold direkt ein neues Allzeithoch bei 3.130
Pence. Die Rallye wird derzeit konsolidiert, was bisher nicht negativ zu
werten ist. Randgold testet zunächst nur die bei 2.500 Pence liegende
starke Unterstützungszone und prallt dort nach oben ab. Mit dem
Ausbruch aus der bullischen Flaggenformation sind jetzt 3.400 Pence,
mittelfristig gegebenenfalls auch 4.000 Pence erreichbar.

Trading: Ein Einstieg bietet sich bei Randgold direkt an. Der Stopp-
Loss kann in diesem Fall relativ eng bei 2.520 Pence gesetzt werden.
Mehr als 1,00 % des verfügbaren Kapitals sollte aber keinesfalls riskiert
werden.

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Seite 6

Der GodmodeTrader Chartlehrgang
Der GodmodeTrader Chartlehrgang:
Chartintervalle (Chartperioden)
Die Tageschartdarstellung zeigt, dass es sich wieder lohnt,
auf den Wochenchart mit Lupe draufzuhalten. Was die obere
Begrenzungslinie der 2004er Konsolidierungsrange anbelangt,
konnte hier Auflagepunkt 2 sehr wohl ermittelt werden.
Es handelt sich um ein untypisches (bärisches) Spidertop.
Auch der Auflagepunkt 2 der unteren Begrenzungslinie war
über den Tageschart vermittelbar. Hier bildete sich nämlich
eine (bullische) Doppelbodenformation. Auflagepunkt 3 der
unteren Begrenzungslinie zeigt im Tageschart eine bullische
Candlestickformation aus der„Morning Star“ Klasse. Es ist kein
echter „Morning star“, aber der Herleitungsmechanismus ist
derselbe. Sie sehen, die Hinzuziehung des Tagescharts ergab
wieder einen deutlichen Mehrwert an Informationen.


Beispiel 7 - Den Boden im DAX Future über Wochen-
und Tageschartsichtung finden

Linienchart vom DAX Future (FDAX) als Übersichtsdarstellung.
Das Kursgeschehen im Jahr 2003 war durch eine ausgeprägte
Kursrallye gekennzeichnet, das Kursgeschehen in 2004 durch
eine volatile Konsolidierung. Ab August 2004 konnte der FDAX
wieder zu einer Aufwärtsbewegung ansetzen, in deren Rahmen
neue Bewegungshochs ausgebildet werden konnten.


Anbei der Wochenchart mit Tageschartausschnitt. Es ist der
Bereich dargestellt, der im Linienchart als Ausschnitt Chart
B gekennzeichnet ist. Es geht um die Konsolidierung im Verlauf
von 2004. Im August wurde ein sehr wichtiges charttechnisches
Unterstützungsniveau bei 3.766 Punkten gebrochen.
Damit wurde eigentlich ein Verkaufssignal generiert. In dem
Tageschartausschnitt zeigt sich jedoch direkt unter dem
3.766er Niveau eine kleine inverse SKS Bodenformation, die
den Future wieder zurück in die übergeordnete Konsolidierungsrang
2004 hebelte. Dieses Rebreak über 3.766 Punkte
war dann auch der Startschuß für die Jahresendrallye 2004.


Seite 7

Der GodmodeTrader Chartlehrgang
Beispiel 8 -Die Trendwende im Goldindex über
Wochen- und Tageschartsichtung sondieren

Anbei der Wochenchart Gold & Silver Index ($XAU) seit Anfang
2002. Eine Kerze repräsentiert den Kursverlauf einer Woche.
Der Wochenchart zeigt eindrucksvoll die mittelfristigen zyklischen
Bewegungen. Im zweiten Semester des Jahres 2003
bildete sich eine (bärische) Doppeltop-Trendwendeformation
aus. Sie leitete eine umfassende mehrmonatige Korrektur ein.


Fortsetzung des GodmodeTrader-
Chartlehrgangs in der nächsten
Ausgabe des Forex - CFD - Reports.


In der feineren zeitlichen Auflösung des Tagescharts ist zu
erkennen, dass sich das zweite Hoch des Wochenchart-
Doppeltops in Form einer hochgradig bärischen SKS Trendwendeformation
darstellte. Die Auswertung des Tagescharts
ermöglichte es also dem Charttechniker, noch früher seine
Goldminentitel zu verkaufen bzw. short zu gehen.

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Major Currencies: EUR/USD, EUR/JPY
Euro gegenüber US-Dollar –
Jetzt wieder hoch?

EUR/USD Kurs: 1,3270 USD

Wochenchart (log) seit 26.03.2004 (1 Kerze = 1 Woche)

Rückblick: Der Euro markierte gegenüber US-Dollar noch
im Juli 2008 ein neues Allzeithoch bei 1,6037 USD startete
eine massive Abwärtsbewegung. Bis auf 1,2328 USD
brach EURUSD ein, bevor Ende Oktober eine Kurserholung
startete. Im Dezember gewann diese deutlich an Fahrt, das
Währungspaar kletterte kräftig bis auf 1,4717 USD.
Aktuell wird der jüngste Kursanstieg korrigiert, EUR/USD
setzte nochmals bis fast 1,3000 USD zurück. Das kurzfristige
Chartbild ist leicht bärisch zu werten, das langfristige ist
neutral.
Charttechnischer Ausblick: Ob die Kursrallye aus dem
Dezember der Auftakt zu einer größeren Aufwärtsbewegung
war, bleibt zunächst abzuwarten. Ausgehend vom Unterstützungsbereich
um 1,3000 USD wäre jetzt aber zumindest
eine Erholung bis 1,3745 - 1,3839 und 1,3970 USD möglich.
Erst ein signifikanter Anstieg über 1,4000 USD würde darüber
hinaus weiter steigende Notierungen von EUR/USD bis 1,4717
- 1,4967 und 1,5286 USD werden dann möglich.
Fällt die Gemeinschaftswährung allerdings nachhaltig
unter 1,3000 USD zurück, besteht die Möglichkeit eines
kompletten Abverkaufs der Erholung seit Oktober. Auf Sicht
der kommenden Wochen oder Monate drohen dann Abgaben

Euro gegenüber japanischem Yen –

bis 1,2328 und ggf. 1,1641 USD.

Die Handelsmarken sind gesteckt

Rückblick: Der Euro markierte gegenüber dem Yen nach einer
langfristigen Aufwertungsphase ein Mehrjahreshoch bei 169,96
JPY im Juli 2008 und startete eine deutliche Abwärtskorrektur.

EUR/JPY Kurs: 119,73 JPY

Mit dem Rückfall unter den Unterstützungsbereich bei 147,73

Tageschart (log) seit 16.05.2008 (1 Kerze = 1 Tag)

JPY, wo auch der langfristige Aufwärtstrend verlief, wurde
schließlich Anfang Oktober ein Verkaufsignal generiert und ein
extremer Kursrutsch eingeleitet. An der Horizontalunterstützung
bei 113,74 JPY endete der Preisverfall schließlich Ende Oktober.
Eine Kurserholung startete, welche unterhalb der 131,59 JPY
Marke seitwärts verläuft. Aktuell notiert das Währungspaar
wieder in der unteren Hälfte der Seitwärtsrange, das Chartbild
hat leicht bärische Tendenz.

Charttechnischer Ausblick: Eine Bodenbildung zeichnet
sich bei EUR/JPY weiterhin nicht ab, die trendlose
Seitwärtsspanne dominiert das Geschehen. Nach dem
vorangegangenen Kursrutsch wäre die mehrwöchigen Seitwärtsbewegung
tendenziell bärisch zu werten und könnte
eine Fortsetzungsformation im übergeordneten Abwärtstrend
darstellen, zumal eine Bodenbildung weiterhin fehlt.
Fällt der Euro nachhaltig unter 111,79 JPY zurück, drohen
gegenüber dem Yen mittelfristig fallende Notierungen bis ca.
100,00 JPY und darunter ggf. an das Tief aus 2000 bei 88,95 JPY.
Ein nachhaltiger Anstieg von EUR/JPY über 133,00 JPY würde
weiteres Aufwärtspotenzial bis 141,00 und darüber ggf. 147,73

-150,72 JPY eröffnen. Er eine Rückkehr über 151,00 JPY würde
neue, mittelfristige Kaufsignale generieren.
Seite 9

Devisen-Galerie: EUR/HUF
EUR/HUF Kurs: 283,22 HUF

Tageschart (log) seit 16.06.2008 (1 Kerze = 1 Tag)


Euro gegenüber dem ungarischen
Forint – Ausbruch steht bevor

Rückblick:Der Euro befindet sich gegenüber dem ungarischen
Forint in einer langfristigen Seitwärtsbewegung. Das letzte
Mehrjahreshoch markierte EUR/HUF bei 285,00 HUF im Juni
2006 und startete eine Abwärtsbewegung bis 227,57 HUF.
Dort nahm im Juli 2008 eine starke Aufwertungsphase des
Euro ihren Anfang, die Turbulenzen auf Grund der Finanzkrise
ließen EUR/HUF steil bis an das Hoch aus 2006 bei 285,00 HUF
ansteigen.

Eine tiefe Korrektur der Kursrallye wird wieder stark gekauft,
EUR/HUF attackiert wieder das Hoch aus 2006 bei 285,00
HUF. Das Chartbild ist auf sämtlichen Zeitebenen bullisch zu
werten.

Charttechnischer Ausblick: Der Euro könnte nun in
Kürze einen Ausbruch über das Hoch aus 2006 bei 285,00
HUF versuchen, die Chancen auf eine weitere Aufwertung
gegenüber dem Forint stehen sehr gut. Geht es nachhaltig
über 286,50 HUF, wird eine weitere Aufwärtsbewegung bis ca.
302,00 - 308,00 und darüber ca. 330,00 HUF auf mittelfristige
Sicht möglich.

Kurzfristige Rücksetzer bis 270,00 - 273,00 HUF wären jetzt
noch problemlos möglich. Fällt EUR/HUF allerdings wieder
signifikant unter 267,00 HUF zurück, könnte es zu einer
Abwärtskorrektur bis 252,84 - 255,69 HUF und ggf. 246,00 -
248,00 HUF kommen.

Weitere Forex-Analysen, die gerade auf
Godmode-Trader.de erschienen sind:

GBP/USD

://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Pfundin-
US-Dollar-Die-Schwaeche-bleibt,a1108961,c29.html

EUR/PLN

://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inZloty-
Da-laeuft-eine-starke-Rallye,a1108953,c29.html

USD/CAD

://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/US-
Dollar-konsolidiert-gegenueber-kanadischem-Dollarnoch,
a1108623,c29.html

EUR/ZAR

://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inRand-
Neue-Rallyeimpulse-durch-,a1108563,c29.html

EUR/CHF

://_godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Euro-inFranken-
Kurzfristige-Erholung-moeglich-aber,a1107441,c29.
html

EUR/CZK

://_godmode -trader.de/de/boerse -analyse/
Euro-zieht-gg-tschechischer-Krone-auf-neue-Hochshinaus,
a1106391,c29.html

Seite 10

Neues aus dem Web
Obamas Berater wollen Rettungspaket für
Konsumkredite heranziehen

Washington, D.C. (Boerse-Go.de) -Die ranghöchsten Berater
des künftigen US-Präsidenten Barack Obama haben auf
die Bedeutung der Unterstützung von Konsumenten und
Unternehmen hingewiesen. Diesen müsse mit Krediten unter
die Arme gegriffen werden.

Gemäß dem Top-Regierungsberater Lawrence Summers ist
der Fokus nicht auf die Bedürfnisse der Banken zu richten.
Es gehe vor allem darum, die Wirtschaft mit Kredite zu
versorgen. Für die neue Regierung sei bei der Verteilung der
zweiten Hälfte des insgesamt 700 Milliarden Dollar schweren
Finanz-Rettungspakets sogar eine Bevorzugung von Privaten
gegenüber den Banken angeraten.

Summers erklärte sich weiters zuversichtlich, dass der Kongress
das von Barack Obama vorgeschlagene 825 Milliarden
Dollar schwere Konjunkturprogramm genehmigen wird. “Ich
gehe davon aus, dass das Paket innerhalb eines Monats zur
Verabschiedung gelangt. Es ist zu tun was nötig ist, um uns aus
diesem konjunkturellen Loch herauszuholen”.

Weiter gehts auf: ://_boerse-go.de/artikel/zeigen/
articleId/1108911

BASF: Geschäft bricht im Dezember ein

Ludwigshafen (BoerseGo.de) -Das weltweite Geschäft von
BASF ist im Dezember 2008 deutlich eingebrochen. Die
Nachfrage nach chemischen Produkten habe sich in allen
Regionen auch in der ersten Januarhälfte nicht belebt, teilte
das Unternehmen am Montag mit. Der Vorstandsvorsitzende
Dr. Jürgen Hambrecht sieht zurzeit auch keine Trendwende
zum Positiven: „Die Lage ist weiterhin angespannt und schwer
einzuschätzen. Wir rechnen in den kommenden Monaten nicht
mit einer konjunkturellen Besserung.“ Der Geschäftseinbruch
sei stärker als noch im November erwartet und belastet das
Ergebnis, fügte der BASF-Chef hinzu.

Weltweit seien bereits seit Mitte November 2008 an den sechs
Verbundstandorten von BASF die Auslastung chemischer
Großanlagen zurückgenommen worden. Durchschnittlich seien
dadurch zurzeit weniger als 75 Prozent der Produktionskapazität
der BASF-Gruppe ausgelastet. Um die Auswirkungen

der Produktionskürzungen aufzufangen, reichen flexible
Arbeitszeitinstrumente nicht überall aus, betonte der Vorstand.
Im Februar müssten am Coatings-Standort Münster daher
rund 1.500 Mitarbeiter und am Standort Schwarzheide 180
Mitarbeiter mit Kurzarbeit beginnen. Rund 150 Mitarbeiter an
zwei kleineren Coatings-Standorten in Italien hätten bereits ihre
Arbeitszeit reduziert. BASF schließt auch für weitere Standorte
Kurzarbeit nicht aus.

Weiter gehts auf: ://_boerse-go.de/artikel/zeigen/
articleId/1108813

Warren Buffet: USA befindet sich in Konjunktur“
Pearl Harbor“

Omaha (BoerseGo.de) -Der Milliarden-Investor Warren
Buffet sieht die USA mit einem wirtschaftlichen “Pearl
Harbor” konfrontiert. Wie der Chairman und CEO der
Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway Inc. gegenüber
dem Nachrichtensender NBC erklärte, ist die wirtschaftliche
Lage des Landes zwar nicht so schlecht wie zu Zeiten der großen
Depression und des zweiten Weltkriegs, die Lage gestalte sich
dennoch als sehr hart. Die Amerikaner seien in einer Spirale der
Angst.

Weiter gehts auf: ://_boerse-go.de/artikel/zeigen/
articleId/1108811

Banken-ETFs: Jahrhundertchance oder Griff ins
fallende Messer?

Frankfurt (BoerseGo.de) - Wer wagt, der gewinnt, behauptet der
Volksmund. Wagemutige denken vielleicht ausgerechnet jetzt
über eine Investition in Bankaktien nach. Das ist sich sicherlich
krass, angesichts der Krise und den deswegen abstürzenden
Bankkursen. Doch in vielleicht zwei oder drei Jahren, wenn
die Krise wieder längst vorbei ist, weint man vermutlich der
Jahrhundertchance nach, die man verpasst hat. Außerdem
kann man nicht übersehen, dass die Regierungen weltweit
massiv gegen die Krise ankämpfen und den wackelnden
Kredithäusern immer wieder auf die Beine helfen.

Weiter gehts auf: ://_boerse-go.de/artikel/zeigen/
articleId/1107625

Seite 11

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Forex Snapshot
Tendenzen ausgewählter Währungspaare


* Kurzfristige Tendenz: bis zu 2 Wochen
** Mittelfristige Tendenz: 1 Monat bis 3 Monate
*** Langfristige Tendenz: 6 Monate bis 1 Jahr
Der Kurs des angegebenen Währungspaares
lautet immer in der zweiten Währung des Paares.
Steigend _
Fallend +
Neutral )
Währungspaar Kurs Tendenz
kurzfristig* mittelfristig** langfristig***
EUR/USD 1,327 )))
USD/JPY 90,44 ++)
GBP/USD 1,4526 ++)
USD/CHF 1,1276 _))
USD/CAD 1,2545 __)
AUD/CAD 0,841 ))+
AUD/USD 0,6695 +))
AUD/JPY 60,55 +++
AUD/CHF 0,7557 +)+
CHF/JPY 80,1 ++)
CAD/JPY 72,09 +++
EUR/JPY 119,73 )))
EUR/CHF 1,487 )))
EUR/TRY 2,1642 ___
EUR/CZK 27,623 __)
EUR/GBP 0,9067 ___
EUR/HUF 283,22 ___
EUR/NOK 9,1129 )__
EUR/PLN 4,324 __)
EUR/SEK 10,8187 )__
EUR/ZAR 13,2386 _)_
GBP/CHF 1,6419 +++
GBP/CAD 1,821 )))
NZD/USD 0,5431 )++
USD/DKK 5,6642 _))
USD/HKD 7,7588 _))
USD/NOK 6,9336 )__
USD/SEK 8,2222 _))
SGD/USD 0,6688 )))
USD/MXN 13,926 ___
Herausgeber: BörseGo AG, Balanstraße 73
(Haus 11 / 3. OG), 81541 München
Telefon: 089/767369-0, Fax: 089/767369-290
E-Mail: kundenservice_boerse-go.de
Internet: _boerse-go.ag
Handelsregister-Nr: HRB 131073
Amtsgericht München

Internet: _boerse-go.ag
Vorstand: Robert Abend, Thomas Waibel,
Harald Weygand
Aufsichtsratsvorsitzender: Theodor Petersen
Aktiengesellschaft mit Sitz in München,
Registergericht: Amtsgericht München,
Register-Nr: HRB 169607,
Umsatzsteueridentifikationsnummer gemäß §
27a UStG: DE207240211
Chefredakteur (v.i.S.d.P.): Daniel Kühn
Redaktion: Jochen Stanzl, Thomas Gansneder
Technischer Analyst: André Rain
Head of Trading: Harald Weygand
(GodmodeTrader.de)
Satz & Layout: BörseGo AG

Redaktionsschluss: Montag 12:00 Uhr
Erscheinungsweise & Umfang:
typischerweise einmal pro Woche (Mo.)

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Diese Ausarbeitung dient ausschließlich Informationszwecken und
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aller Art, die bei Verwendung der Ausarbeitung für die eigene Anlageentscheidung
unter Umständen auftreten, kategorisch ausgeschlossen.
Die in der Ausarbeitung enthaltenen Informationen wurden sorgfältig
zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit
kann jedoch nicht übernommen werden. Einschätzungen und
Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers zum Zeitpunkt
der Erstellung. Vorhersagen zur Kursentwicklung von Währungen am
Spotmarkt, die auf früheren Preisen basieren, enthalten keine Garantie
für die Richtigkeit dieser Kurse. Informationen über die Währungspreise
werden uns von Dritten zur Verfügung gestellt. Obwohl wir glauben,
dass unsere Quellen zuverlässig und vertrauenswürdig sind, können
wir deren Genauigkeit, Vollständigkeit, Rechtzeitigkeit und korrekte
Reihenfolge nicht garantieren. Wir untersuchen weder die Anbieter der
Währungskurse, auf die sich unsere Prognosen beziehen, noch betrachten
wir irgendwelche Finanzdaten oder andere Informationen solcher
Anbieter. Daher stellen unsere Prognosen keine Analyse von kommerziellen
oder finanziellen Faktoren dar, die für künftige Bewegungen der
Währungskurse relevant sein können. Unsere Prognosen ziehen weder
die spezifische Situation, Erfahrung und das Risikoprofil eines einzelnen
Investors in Betracht, noch berücksichtigen sie die Steuerimplikationen
einer Anlage. Wir können den Erfolg einer Investition, die Sie aufgrund
unserer Informationen tätigen, nicht garantieren. Investitionen sind
stets mir Risiko verbunden. Aufgrund von politischen, wirtschaftlichen,
marktbedingten oder sonstigen Entwicklungen kann es zu Verlusten
kommen, im schlimmsten Fall sogar zum Totalverlust. Die Charts im
Godmode Devisen Report werden mit Teletrader Professional und Tradesignal
erstellt.

Seite 13

Makro View
Osteuropa-Währungen im Fokus

Polnischer Zloty: Schwäche dürfte anhalten


Der im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise stark angeschwollene
Abwertungsdruck auf Emerging-Markets-
Währungen hat auch die osteuropäischen Valuten nicht
verschont. Der ungarische Forint, die Tschechenkrone
sowie der polnische Zloty verbuchten deutliche Kursverluste
zu den etablierten Währungen Euro oder US-Dollar,
da Investoren aufgrund der massiv gestiegenen Risikoaversion
Hochzinswährungen auf breiter Front verkauften.
Hinzu kamen Bedenken um die finanzielle Solidität
des Banken- und Finanzsystems (besonders Ungarn) sowie
die Befürchtung, dass die gerade begonnene Rezession
in Euroland länger und schwerwiegender ausfallen
werde, als zuerst erwartet. Hierunter dürften die exportorientierten,
bereits sehr eng mit der Wirtschaft der Eurozone
verknüpften osteuropäischen Volkswirtschaften
besonders leiden. In Teil 1 unserer Osteuropa-Serie wollen
wir die Kursaussichten des polnischen Zloty für 2009
genauer unter die Lupe nehmen.

Allein im gerade begonnen Jahr 2009 hat der Zloty bereits
Kursverluste von knapp 5% zum Euro hinnehmen
müssen. EUR/PLN startete das neue Jahr zu Kursen um
die 4,1500, testete kurz vergeblich die 4er-Marke auf der
Unterseite und drehte dann massiv bis 4,3457 in der Spitze
nach oben. Damit wurde der seit September 2008 bestehende
kurzfristige Aufwärtstrendkanal von EUR/PLN
nochmals nach oben verlassen und durch einen noch
steileren Aufwärtstrend ersetzt. Prinzipiell ist mit einem
Andauern der Zloty-Schwäche weit ins laufende Jahr hinein
zu rechnen, wofür eine ganze Reihe von Faktoren
sprechen.

Kurzfristig wird der Kurs der polnischen Valuta von den
Entwicklungen am Geldmarkt belastet. So haben sich
zahlreiche Unternehmen des Landes nicht ausreichend
gegen einen fallenden Zloty abgesichert und müssen
nun, da die Währung in recht kurzer Zeit deutliche Kursverluste
hinnehmen muss, ihre Europositionen zu einem
besonders ungünstigen Zeitpunkt hedgen. Händler be


richten, dass die Kursgewinne von EUR/PLN zu Jahresbeginn
bereits Züge eines „Short Squeeze“ trugen. Polnische
Unternehmen sollen im Zuge der seit September
2008 andauernden beschleunigten Aufwertungsbewegung
des Währungspaars bereits Verluste von über einer
halben Milliarde PLN mit Optionsgeschäften angehäuft
haben, hieß es aus dem polnischen Finanzministerium.
Besonders das Überwinden der auch psychologisch bedeutsamen
4er-Marke und die daraus resultierenden
Stopp-Käufe zur Verlustbegrenzung hievten EUR/PLN
noch über die 4,3000 nach oben, womit das Währungspaar
ein neues Vierjahreshoch erreichte.

Längerfristig leidet die Notierung des Zloty darunter, dass
sich die polnische Ökonomie mit Blick auf die erheblich
an Fahrt verlierende globale Ökonomie hochgradig verwundbar
zeigt. Strukturelle Probleme treten in der Abschwungphase
wieder deutlich zutage, wobei die enge
Ankoppelung der sehr exportabhängigen Wirtschaft an
die Konjunktur des Euroraums die Achillesferse darstellt.
Das Defizit in der polnischen Handelsbilanz hat sich im
November auf 1,60 Milliarden EUR erhöht, nachdem es
im Vormonat noch bei 1,53 Milliarden EUR gelegen hatte.
Zugleich stieg die Arbeitslosenquote von zuvor 8,8%
auf 9,1% deutlich an (erwartet 9,0%). Besonders schwach
präsentierten sich die polnischen Einzelhandelsumsätze
für November, die mit einem Plus von lediglich 2,7% im
Jahresvergleich weniger als halb so stark zulegten, wie
von Analysten im Schnitt mit 6,1% erwartet (Vormonat:
+7,9%). Die polnische Vize-Finanzministerin Katarzyna
Zajdel-Kurowska betonte, sie sei „überrascht“ über die
schwachen Einzelhandelsdaten. Man habe zwar schlechte
Daten erwartet, aber nicht so einen deutlichen Rückgang.
Dies gelte vor allem, da sich das Lohnwachstum
fortgesetzt habe, betonte sie.

Der an Fahrt gewinnende konjunkturelle Rücksetzer in
Polen hat die Notenbank bereits auf Zinssenkungskurs
einschwenken lassen, der allerdings noch nicht so ausge-

Seite 14

Makro View
prägt wie bei den großen Zentralbanken ist. Selbst nach
der deutlichen Senkung im Dezember 2008 um 75 Basispunkte
liegt das polnische Leitzinsniveau mit 5,00% weiter
relativ hoch. Damit ist mit einer fortgesetzten geldpolitischen
Lockerung im ersten und zweiten Quartal 2009
zu rechnen, was wiederum neuen Abwertungsdruck für
den polnischen Zloty mit sich bringt.

Die an Schwung verlierende polnische Wirtschaft sowie
die Aussicht auf weiter sinkende Zinsen lassen fortgesetzte
Kursgewinne von EUR/PLN erwarten. Unruhe bringen
zudem die Spekulationen darüber, ob die polnische
Regierung an ihrem Zeitplan zur Euro-Einführung am 1.
Januar 2012 festhalten wird. Polens Premierminister Donald
Tusk ließ kürzlich in einem Interview verlauten, man
wäre bereit, dieses Ziel zu überdenken, falls sich die Konditionen
als ungünstig erweisen sollten. Zudem deutete
die polnische Regierung an, dass man möglicherweise

den für Juni 2009 geplanten Beitritt zum EUR-Wechselkursmechanismus
II (ERM II) nach hinten verschieben
werde.

Auch wenn kurzfristige Gegenbewegungen immer möglich
bleiben, sind die charttechnischen Aussichten für
EUR/PLN klar bullisch. Oberhalb der 3,96er-Marke bleibt
der kurzfristige Aufwärtstrend intakt, zudem dient die
4,0000 als solide Haltemarke. Bei aktuellen Kursen um
die 4,30er-Marke hat EUR/PLN kurzfristig Luft bis 4,5000
nach oben, wo das Verlaufshoch von August 2004 angesiedelt
ist. Danach rücken die 4,8000 sowie das 2004er-
Jahreshoch bei 4,9404 in den Fokus.

Volker Zenk
FXdirekt Bank


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Forex Snapshot
Kursveränderung ausgewählter Währungspaare
Änderung in % gg. Vorwoche

-6,30%
-4,05%
-3,21%
-2,63%
-2,62%
-2,06%
-2,01%
-1,86%
-1,43%
-1,31%
-0,94%
-0,92%
-0,61%
-0,58%
-0,26%
0,05%
0,52%
0,53%
0,61%
1,28%
1,32%
1,51%
1,62%
1,74%
2,14%
2,26%
2,87%
4,10%
4,84%
6,79%
-10,00%-5,00%0,00%5,00%10,00%
EUR/PLNUSD/CADEUR/CZKEUR/TRYAUD/CADUSD/SEKUSD/DKKGBP/CADUSD/MXNEUR/HUFEUR/GBPUSD/CHFEUR/SEKUSD/JPYUSD/HKDCHF/JPYSGD/USDEUR/JPYEUR/CHFEUR/USDEUR/ZARUSD/NOKAUD/CHFAUD/JPYGBP/CHFAUD/USDGBP/USDEUR/NOKCAD/JPYNZD/USD
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Forex Snapshot
Kursveränderung ausgewählter Währungspaare
Änderung in % seit 01.01.2008

-29,06%
-35,78%
14,99%
-26,77%
-23,42%
-27,01%
-38,04%
-23,62%
27,84%
34,72%
-8,98%
-10,09%
-26,51%
-3,56%
-18,72%
-0,47%
-19,01%
14,72%
-0,51%
23,60%
12,19%
27,86%
-8,12%
10,85%
27,25%
-3,52%
27,70%
4,34%
25,80%
20,13%
-60,00%-40,00%-20,00%0,00%20,00%40,00%
EUR/PLNUSD/CADEUR/CZKEUR/TRYAUD/CADUSD/SEKUSD/DKKGBP/CADUSD/MXNEUR/HUFEUR/GBPUSD/CHFEUR/SEKUSD/JPYUSD/HKDCHF/JPYSGD/USDEUR/JPYEUR/CHFEUR/USDEUR/ZARUSD/NOKAUD/CHFAUD/JPYGBP/CHFAUD/USDGBP/USDEUR/NOKCAD/JPYNZD/USD
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